Veröffentlicht: 3. Oktober 2026
Was ist eine Landingpage? Und was sie für Google Ads können muss
Was ist eine Landingpage? Die Antwort in drei Sätzen, was Google Ads von ihr erwartet und ein 10-Punkte-Check, mit dem du deine eigene Seite in zehn Minuten prüfst.
Eine Landingpage ist die Seite, auf der jemand nach dem Klick auf eine Anzeige landet. Für Google Ads ist sie die halbe Miete: Die Anzeige bringt den Klick, die Landingpage entscheidet, ob daraus eine Anfrage wird. Hier steht, was eine Landingpage ist, was Google Ads von ihr erwartet und wie du deine eigene Seite mit zehn Punkten in zehn Minuten prüfst.
1. Was ist eine Landingpage? Die Antwort in drei Sätzen
Eine Landingpage ist die Seite, auf die eine Anzeige oder ein Link führt, in Google Ads die finale URL. Eine gute Landingpage beantwortet genau die Frage, die jemand gesucht hat, und hat genau ein Ziel, etwa eine Anfrage, einen Anruf oder einen Kauf. Sie kann eine eigene Seite nur für die Anzeige sein oder eine passende Unterseite deiner Website, aber selten die Startseite.
Der Unterschied zur Startseite ist der Kern. Eine Startseite spricht alle an: Kunden, Bewerber, Partner, Presse. Wer nach „Badsanierung Kosten Köln“ sucht und auf deiner Startseite landet, muss erst suchen, wo das Thema steht. Eine Landingpage nimmt ihm diese Arbeit ab.
Wie Google die Landingpage bewertet
Google bewertet die Landingpage als Teil des Qualitätsfaktors. Er wird auf einer Skala von 1 bis 10 dargestellt und setzt sich aus drei Komponenten zusammen: voraussichtliche Klickrate, Anzeigenrelevanz und Nutzererfahrung mit der Landingpage. Letztere zeigt laut Google, wie relevant und hilfreich deine Landingpage für Nutzer ist, die auf deine Anzeige klicken.
Wichtig für die Einordnung: Der Qualitätsfaktor ist laut Google ein Diagnosetool und wird selbst nicht in der Anzeigenauktion berücksichtigt. Er zeigt dir, wo es hakt. Eine Note „unterdurchschnittlich“ bei der Landingpage ist ein Hinweis, dass Besucher dort nicht finden, was die Anzeige versprochen hat.
2. Was eine Landingpage für Google Ads können muss
Google nennt für eine bessere Nutzererfahrung mit der Landingpage selbst einige Punkte: Nutzer sollen genau finden, wonach sie suchen, die Werbebotschaft soll von der Anzeige bis zur Landingpage einheitlich sein, die Seite soll das Angebot oder den Call-to-Action der Anzeige widerspiegeln, sie soll für Mobilgeräte optimiert sein und schnell laden. Daraus und aus den Anforderungen in Deutschland ergeben sich fünf Eigenschaften.
Die Botschaft passt zur Anzeige
Verspricht die Anzeige „Festpreis ab 2.000 €“, muss genau dieser Satz oben auf der Seite stehen. Verspricht sie „Termin in 48 Stunden“, gehört der Termin in den ersten Bildschirm. Jede Lücke zwischen Anzeige und Seite kostet Vertrauen, und Vertrauen ist bei einem Klick, für den du zahlst, das Einzige, was zählt.
Ein Ziel
Eine Landingpage für Google Ads hat eine Hauptaufgabe. Formular und Telefonnummer sind in Ordnung, beides dient der Anfrage. Ein Menü mit zwölf Punkten, ein Blog und ein Newsletter-Feld lenken dagegen ab. Je klarer das Ziel, desto leichter misst du auch, ob die Seite funktioniert.
Tempo und Handy
Google rät ausdrücklich, die Seite für Mobilgeräte zu optimieren und die Ladezeit zu verkürzen. Auf dem Handy gehören die Überschrift, das Versprechen und die Handlung in den ersten Bildschirm, ohne Scrollen. Große Bilder, Videos im Kopfbereich und viele Skripte bremsen am meisten.
Einwilligung, bevor gemessen wird
Auch auf der Landingpage gilt § 25 TDDDG: Informationen auf dem Gerät eines Besuchers speichern oder auslesen darf die Seite nur mit Einwilligung, außer es ist unbedingt erforderlich. Das Cookie-Banner gehört also auf die Landingpage, und die Werbe-Tags warten auf die Antwort. Wie du das sauber umsetzt, steht in Consent Mode v2 einrichten.
Messung, die die echte Anfrage zählt
Eine Landingpage ohne Conversion-Messung ist für Google Ads blind. Zähl die gesendete Anfrage, nicht den Klick auf den Absenden-Button. Am sichersten geht das über eine Danke-Seite oder ein Ereignis nach erfolgreichem Versand. Wie du die Messung danach Schritt für Schritt prüfst, steht im Conversion-Tracking Health-Check.
3. Der 10-Punkte-Check für deine Landingpage
Diese zehn Punkte entsprechen dem, was der kostenlose Landingpage-Check prüft, plus dem Abgleich mit deiner Anzeige, den nur du machen kannst. Öffne deine Seite auf dem Handy und hak ab.
- Botschaft: Steht das Versprechen deiner Anzeige oben auf der Seite, in denselben Worten?
- Überschrift: Sagt die Hauptüberschrift in einem Satz, was du anbietest und für wen?
- Handlungsaufforderung: Gibt es einen klaren Button, der sagt, was als Nächstes passiert?
- Kontakt: Ist die Telefonnummer antippbar und das Formular ohne langes Scrollen erreichbar?
- Vertrauenssignale: Gibt es Bewertungen, Referenzen, Zertifikate oder einen Meisterbrief?
- Impressum: Ist es von der Seite aus verlinkt?
- HTTPS: Ist die Seite verschlüsselt?
- Title und Meta-Description: Haben sie einen sinnvollen Inhalt statt „Startseite“?
- Mobilansicht: Ist die Seite fürs Handy eingerichtet, ohne seitliches Scrollen?
- Ladezeit und Messung: Lädt die Seite schnell, und wird die Anfrage nach der Einwilligung gemessen?
Die Punkte 2 bis 10 prüft der kostenlose Landingpage-Check in einem Durchlauf: Überschrift, Handlungsaufforderung, Kontakt, Vertrauenssignale, Impressum, HTTPS, Title, Mobilansicht und eine Ladezeit-Schätzung, dazu ein schneller Blick auf das Tracking. Du kannst deine Seite außerdem neben eine oder zwei Seiten von Mitbewerbern stellen.
Selbst bauen oder bauen lassen
Fallen mehr als drei Punkte durch, ist eine neue Seite oft schneller als das Flicken der alten. Dafür gibt es zwei Wege bei mir:
- Landingpage zum Festpreis: eine Conversion-Seite für 2.490 €, einmalig. Du siehst eine Vorschau nach 48 Stunden und zahlst erst, wenn du die Seite übernimmst. Wie das Modell entstanden ist, steht in Website erstellen lassen: zuerst bauen, dann zahlen.
- Landingpages und Funnels: für mehrere Seiten, vorqualifizierende Anfrage-Strecken und laufende A/B-Tests. Umfang und Preis stehen fest, bevor ich anfange.
Fazit
- Eine Landingpage ist die Seite nach dem Klick. Sie beantwortet genau eine Suche und hat genau ein Ziel.
- Google bewertet sie als Teil des Qualitätsfaktors unter „Nutzererfahrung mit der Landingpage“: wie relevant und hilfreich sie für Besucher deiner Anzeige ist.
- Google selbst rät: einheitliche Botschaft von Anzeige zu Seite, das Angebot der Anzeige auf der Seite, mobil optimiert, kurze Ladezeit.
- In Deutschland kommen Einwilligung vor der Messung und eine Messung der echten Anfrage dazu.
- Prüf deine Seite mit den zehn Punkten oben. Fallen mehr als drei durch, ist eine neue Seite oft der schnellere Weg.
Neue Landingpage oder die alte verbessern?
Diese Entscheidung klärst du in der Klarheits-Session: ab 390 €, 60 Minuten per Video, mit deiner Seite und deiner Anzeige als Link vorab. Danach weißt du, was du zuerst änderst oder ob eine neue Seite der bessere Weg ist. Willst du direkt bauen lassen, steht unter Landingpage zum Festpreis, was du für 2.490 € bekommst. Ob die Session passt, klärst du vorher im kostenlosen Erstgespräch.
Kostenloses Erstgespräch buchen →FAQ
Was ist der Unterschied zwischen Landingpage und Website?
Die Website ist dein ganzer Auftritt mit allen Seiten. Eine Landingpage ist eine einzelne Seite, die für einen bestimmten Zweck gebaut ist, meist für Besucher aus einer Anzeige, und genau ein Ziel hat. Eine Landingpage kann Teil deiner Website sein.
Kann ich die Startseite als Landingpage für Google Ads nehmen?
Du kannst, aber selten mit gutem Ergebnis. Google rät, dass Nutzer genau finden, wonach sie suchen, und dass die Seite das Angebot der Anzeige widerspiegelt. Eine Startseite, die alle Leistungen zeigt, schafft das für eine einzelne Suche nur selten.
Wie wichtig ist die Ladezeit?
Google nennt kürzere Ladezeiten ausdrücklich als Weg zu einer besseren Nutzererfahrung mit der Landingpage. Wie schnell deine Seite ist, schätzt der Landingpage-Check, die genaue Ladezeit misst er optional über Google PageSpeed Insights.
Was kostet eine Landingpage?
Bei mir kostet eine Landingpage zum Festpreis 2.490 €, einmalig, bezahlt erst nach der Übernahme. Für mehrere Seiten oder Funnels steht der Preis nach dem Gespräch fest, bevor die Arbeit beginnt.
Was ist eine Landingpage? Und was sie für Google Ads können muss
Wo verliert deine Website gute Anfragen?
Ich ordne mit dir ein, welche offenen Website-Fragen für deine Anzeigen und die Qualität deiner Anfragen relevant sind.
Der Link öffnet das kostenlose Erstgespräch. Umfang und Preis der Session kläre ich mit dir vor bezahlter Arbeit.
Über den Autor
Daniils Visnakovs
Unabhängiger Sparringspartner für Google-Ads-Wirtschaftlichkeit und Messqualität. Für Google hat Daniils technische Messimplementierungen umgesetzt. Heute hilft er Teams, bessere Entscheidungen zu treffen und das Wissen selbst zu behalten — in 1:1 Beratung, Workshops oder auf der Bühne.