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Google Ads Experte woran du einen echten erkennst

„Experte" darf sich jeder nennen. Diese Seite gibt dir fünf prüfbare Kriterien an die Hand — und das ehrlichste Signal von allen: die Fragen, die ein echter Experte dir stellt. Egal, ob du am Ende mit mir arbeitest oder mit jemand anderem.

Die 5 Kriterien

Expertise ist prüfbar

Zertifikate und Buzzwords sagen wenig. Diese fünf Dinge kannst du in jedem Erstgespräch selbst prüfen:

01

Er fragt zuerst nach deiner Rechnung, nicht nach deinem Budget

Ein Experte will Deckungsbeitrag, Abschlussquote und den Wert einer Anfrage wissen, bevor er über Kampagnen spricht. Wer sofort über Budget-Erhöhung redet, optimiert für sich, nicht für dich.

02

Er zeigt dir Suchbegriffe, nicht Dashboards

Die Wahrheit über ein Konto steht im Suchbegriffs-Bericht: Wofür wurde dein Geld wirklich ausgegeben? Ein Experte legt ihn offen. Ein Blender zeigt dir Impressionen und Klick-Kurven.

03

Er definiert, was bei dir eine Conversion ist

Telefonnummer-Klicks, Seitenaufrufe und Formular-Starts sind keine Anfragen. Ein Experte prüft zuerst, was dein Konto als „Conversion" zählt — denn darauf lernt das gesamte Smart Bidding.

04

Er kann dir jede Änderung begründen

Nicht „das macht man so", sondern: Welche Daten haben zu dieser Entscheidung geführt, und woran erkennen wir, ob sie richtig war? Expertise ist erklärbar — Bauchgefühl versteckt sich hinter Fachbegriffen.

05

Seine Arbeit ist prüfbar

Dokumentierte Fälle mit Zahlen und Kontext statt anonymer Prozent-Versprechen. Du solltest nachlesen können, wie jemand arbeitet, bevor du ihm dein Werbebudget anvertraust.

Der Praxistest

Das ehrlichste Signal: Wer stellt hier die Fragen?

Klingt vielleicht überraschend: Ich halte wenig von Fragenkatalogen, mit denen du einen „Experten" abklopfst. Es ist genau umgekehrt — das Können zeigt sich an den Fragen, die der Experte dir stellt. Je mehr er über dein Geschäft wissen will und je präziser er nachfragt, desto besser wird seine Antwort. Wer dir nach zwei Minuten ein Angebot macht, ohne deine Zahlen zu kennen, verkauft eine Schablone.

So klingen die Fragen, die im ersten Gespräch kommen sollten:

  • Was verdienst du an einem Auftrag — Deckungsbeitrag, nicht Umsatz?
  • Wie viele deiner Anfragen werden am Ende wirklich zu Aufträgen?
  • Was zählt dein Konto heute als „Conversion" — und wer hat das so eingerichtet?
  • Welche Anfragen willst du mehr — und welche ausdrücklich nicht?
  • Wie saisonal ist dein Geschäft, und wo genau kommen deine Kunden her?
  • Was wurde in diesem Konto schon probiert, und warum wurde es verworfen?

Und im Konto: die 30-Sekunden-Signale

Zwei Dinge, an denen ich beim ersten Blick in ein übernommenes Konto fast immer erkenne, dass vorher kein Experte am Werk war:

Niedrige Klickrate bei hohen Impressionen

Die Anzeigen werden massenhaft ausgespielt, aber kaum jemand klickt — das Konto kauft Reichweite statt Relevanz. Meist stecken zu breite Keywords und generische Anzeigentexte dahinter.

Kein sauberes Ein- oder Zwei-Ziel-Tracking

Statt ein, zwei echter Ziele (Anfrage, Kauf) zählt das Konto Seitenaufrufe, Verweildauer oder ein Dutzend Mikro-Signale als „Conversions". Smart Bidding optimiert dann präzise — auf das Falsche.

Und ich?

An denselben Maßstäben messbar

Ich bin Daniils Visnakovs, unabhängiger Berater für Google-Ads-Wirtschaftlichkeit und Messqualität. Für Google habe ich über einen Dienstleister in Lissabon gearbeitet — technische Messimplementierung: UA→GA4, GA4/GTM, Consent Mode und Cookie-Banner auf verschiedenen Systemen. Heute führe ich Konten und berate Unternehmen im DACH-Raum, die wissen wollen, ob sich ihre Werbung rechnet.

Prüfbar statt versprochen: dokumentierte Case Studies mit Zahlen und Kontext, echte Klickpreise aus betreuten Konten und mein eigenes Tracking-Setup, live nachprüfbar. Und im Erstgespräch merkst du es am Muster von oben: Ich werde dir deutlich mehr Fragen stellen als du mir.

FAQ

Google Ads Experte — häufige Fragen

Was kostet ein Google Ads Experte?

Üblich sind Stundensatz, Monatspauschale oder Prozent vom Werbebudget — auch das Prozent-Modell ist fair, wenn es vorher klar vereinbart ist und niemand dich anschließend drängt, mehr auszugeben, nur damit mehr abgerechnet wird. Bei mir konkret: laufende Betreuung ab 800 € im Monat, punktuelle Beratung ab 390 € (Klarheits-Session), ohne Mindestlaufzeit. Dein Werbebudget zahlst du in jedem Modell direkt an Google.

Experte, Freelancer, Agentur — was ist der Unterschied?

„Experte" beschreibt Können, nicht die Organisationsform. Es gibt exzellente Leute in Agenturen und schwache Freelancer — und umgekehrt. Die entscheidende Frage ist, wer tatsächlich an deinem Konto arbeitet und ob diese Person die Kriterien oben erfüllt. Den vollen Vergleich der Modelle findest du auf der Seite Agentur vs. Freelancer.

Reicht das Google-Partner-Abzeichen als Qualitätsbeweis?

Als alleiniger Beweis: nein. Das Partner-Abzeichen bestätigt Zertifizierungen und Mindestumsätze über verwaltete Konten — es misst nicht, ob deine Kampagnen profitabel geführt werden. Es ist ein Signal unter mehreren, kein Ersatz für prüfbare Arbeit und die Fragen-Probe oben.

Lohnt sich ein Experte auch für kleinere Budgets?

Ehrliche Antwort: nicht immer als Dauerbetreuung. Bei kleineren Budgets ist eine einmalige Beratung oft der bessere Einstieg — Konto sauber aufsetzen, Tracking prüfen, Streuverluste raus, und danach führst du selbst weiter. Genau dafür gibt es meine kostenlosen Tools und das Beratungsformat. Eine laufende Betreuung lohnt sich, wenn das Budget die Betreuungskosten deutlich übersteigt.

Teste mich am eigenen Anspruch

Im kostenlosen Erstgespräch schaue ich in dein Konto — und du wirst merken: Ich stelle die Fragen. Ehrlich auch dann, wenn die Antwort lautet: Du brauchst mich nicht.

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