Kostenloser Selbsttest · 2 Minuten

Dein Google-Ads-Konto ist gegen dich konfiguriert.

Google belegt dein Konto standardmäßig mit Einstellungen, an denen Google verdient — nicht du. 11 Ja/Nein-Fragen zeigen dir, wo dein Budget rausfließt. Vom Ex-Google-Berater, der die Tricks von innen kennt.

  • 1 Mio. €+ Werbebudget verantwortet
  • Ex-Google Performance-Berater
  • 120+ Kunden im DACH-Raum
Frage 1 von 11 0 %

01

Läuft deine Werbung als reine Suchnetzwerk-Kampagne?

Wo finde ich das?

Kampagne öffnen → Einstellungen → Kampagnentyp. „Performance Max“, „Smart“ oder „Display“ zählen als Nein.

Die Checkliste zum Nachlesen

Die 11 Einstellungen im Detail

Hier steht jede der 11 Google-Ads-Einstellungen ausführlich: was Google standardmäßig einstellt, warum dich das bares Geld kostet und wie du es richtig einstellst. Die Reihenfolge entspricht dem Test oben. Geschrieben für lokale Dienstleister und Handwerker mit Lead-Fokus — im E-Commerce (Shopping, Performance Max) gelten bei einzelnen Punkten andere Regeln.

  1. 01

    Kampagnentyp: reine Suchkampagne

    Kostenrisiko: Hoch

    Wo im Konto: Kampagne öffnen → Einstellungen → Kampagnentyp. „Performance Max“, „Smart“ oder „Display“ zählen als Nein.

    Googles Standard
    Beim Anlegen einer Kampagne schlägt Google dir zuerst Performance Max vor — die Kampagnenart, bei der ein Algorithmus dein Budget automatisch über Suche, Display, YouTube, Gmail und Discover verteilt. Der Assistent führt dich dorthin, nicht zur klassischen Suchkampagne.
    Warum es dich Geld kostet
    Als lokaler Dienstleister willst du Menschen erreichen, die gerade aktiv nach deiner Leistung suchen — nicht jemanden, der zufällig ein Banner sieht. PMax und Display geben dir kaum Einblick, wo dein Geld landet, und optimieren gern auf billige Klicks aus Apps und dem Displaynetzwerk statt auf echte Anfragen.
    So stellst du es richtig ein
    Als lokaler Dienstleister brauchst du genau eine Kampagnenart: die Suchkampagne. Sie holt Leute ab, die jetzt gerade nach deiner Leistung suchen. PMax & Display verteilen dein Budget in Apps, Bannern und YouTube — mit minimaler Kontrolle.
  2. 02

    Suchnetzwerk-Partner ausschließen

    Kostenrisiko: Mittel

    Wo im Konto: Kampagne → Einstellungen → Werbenetzwerke.

    Googles Standard
    Der Haken bei „Google Suchnetzwerk-Partner einschließen“ ist bei neuen Kampagnen standardmäßig gesetzt. Deine Anzeigen laufen damit auch auf fremden Such-Seiten und in Partner-Apps außerhalb von Google.
    Warum es dich Geld kostet
    Diese Partner-Platzierungen liefern überdurchschnittlich viele wertlose Klicks — aus Handyspielen, geparkten Domains und Blog-Suchfeldern. Du zahlst für Traffic, der praktisch nie zum Kunden wird, und kannst die Partner-Seiten einzeln nicht ausschließen.
    So stellst du es richtig ein
    Suchnetzwerk-Partner liefern überwiegend Müll-Klicks aus Handyspielen und Blog-Seiten. Haken raus — du verlierst nichts außer Verschwendung.
  3. 03

    Displaynetzwerk-Erweiterung ausschalten

    Kostenrisiko: Mittel

    Wo im Konto: Gleiche Stelle: Kampagne → Einstellungen → Werbenetzwerke.

    Googles Standard
    In der Suchkampagne bietet Google an, „das Displaynetzwerk einzuschließen“ — bei vielen Konten ist der Haken aktiv. Deine Textanzeigen werden dann zusätzlich als Banner auf fremden Websites und in Apps ausgespielt.
    Warum es dich Geld kostet
    Display-Reichweite klingt gut, ist für lokale Dienstleister aber meist reine Streuung: viele Einblendungen an Menschen, die nichts suchen, dazu teils versehentliche Klicks auf Handys. So fließt das Budget deiner Suchkampagne unbemerkt ins Displaynetzwerk ab.
    So stellst du es richtig ein
    Die Display-Erweiterung streut deine Suchanzeigen als Banner über zigtausend Websites und Apps. Klingt nach Reichweite, ist aber für lokale Dienstleister fast immer Budgetverbrennung.
  4. 04

    Standort-Einstellung: „Präsenz“ statt „Interesse“

    Kostenrisiko: Hoch

    Wo im Konto: Kampagne → Einstellungen → Standorte → Standortoptionen. Googles Standard ist „Präsenz oder Interesse“ — das ist die Falle.

    Googles Standard
    Googles Standard bei den Standortoptionen ist „Präsenz oder Interesse an Zielregion“. Das heißt: Deine Anzeige kann jemandem gezeigt werden, der gar nicht in deinem Gebiet ist, sich laut Google aber „dafür interessiert“.
    Warum es dich Geld kostet
    Für einen ortsgebundenen Betrieb ist das eine der teuersten Fallen überhaupt. Ein Dachdecker aus Berlin zahlt für Klicks aus München, Wien oder Zürich — Anfragen, die er nie bedienen kann. Bei knappem Budget verpufft so ein großer Teil im Nichts.
    So stellst du es richtig ein
    Der 10.000-€-Tipp: Mit Googles Standard sieht jemand in München deine Dachdecker-Anzeige für Berlin, nur weil er sich dafür „interessiert“. Stell um auf „Präsenz: Nutzer, die sich gerade oder regelmäßig in deinen Zielregionen aufhalten“.
  5. 05

    Keyword-Optionen: Wortgruppe & Genau passend

    Kostenrisiko: Hoch

    Wo im Konto: Schau in deine Keyword-Liste: Keywords ohne Anführungszeichen oder eckige Klammern sind „weitgehend passend“ (Broad Match).

    Googles Standard
    Gibst du ein Keyword ohne Anführungszeichen oder eckige Klammern ein, ist es automatisch „weitgehend passend“ (Broad Match) — Googles Voreinstellung. Google entscheidet dann sehr frei, für welche Suchanfragen deine Anzeige erscheint.
    Warum es dich Geld kostet
    Broad Match zeigt deine „Dachdecker“-Anzeige auch bei „Dachdecker Ausbildung“, „Ziegel kaufen“ oder „Dachdecker Gehalt“. Ohne saubere Suchbegriffe-Kontrolle und Negativ-Keywords verbrennst du Budget an Suchanfragen, die nie ein Auftrag werden.
    So stellst du es richtig ein
    Broad Match zeigt deine Dachdecker-Anzeige auch bei „Ziegelsteine kaufen“ oder „Dachdecker Ausbildung“. Nutze "Wortgruppe" und [genau passend] — du brauchst keine 1.000 Keywords, sondern die 5 richtigen.

    Wie viel Broad Match dich kostet, zeigt die Suchbegriffe-Analyse →

  6. 06

    Conversion-Tracking für Anrufe & Formulare

    Kostenrisiko: Hoch

    Wo im Konto: Zielvorhaben → Conversions: Gibt es dort aktive Conversion-Aktionen für Anrufe und Formulare — mit Daten in den letzten 30 Tagen?

    Googles Standard
    Google Ads misst ab Werk nur Klicks und Impressionen. Conversion-Tracking für Anrufe und Formular-Anfragen musst du selbst einrichten — und genau das fehlt in einem Großteil der Konten oder ist unbemerkt kaputt.
    Warum es dich Geld kostet
    Ohne Conversion-Tracking optimierst du blind auf Klicks — und Klicks bezahlen keine Rechnungen. Du weißt nicht, welche Keywords, Anzeigen und Kampagnen echte Anfragen bringen, und Googles Smart Bidding hat keine Daten, auf die es optimieren kann.
    So stellst du es richtig ein
    Der wichtigste Punkt überhaupt: Ohne Tracking optimierst du auf Klicks — und Klicks bezahlen keine Rechnungen. Wir sehen regelmäßig Konten, die 5.000 € verbrannt haben, ohne zu wissen, ob ein einziger Kunde dabei rumkam.

    Fertiges Tracking-Setup im GTM-Konfigurator →

  7. 07

    Automatisch angewendete Empfehlungen

    Kostenrisiko: Mittel

    Wo im Konto: Empfehlungen → „Automatisch anwenden“ (oben rechts). Prüfe, ob dort Häkchen gesetzt sind.

    Googles Standard
    Im Empfehlungen-Tab kann „Automatisch anwenden“ aktiv sein — teils war es das schon nach der Kontoeröffnung. Google nimmt dann eigenständig Änderungen an Keywords, Geboten und Anzeigen vor, ohne dass du zustimmst.
    Warum es dich Geld kostet
    So werden ungefragt Broad-Match-Keywords ergänzt, Budgets erhöht und Gebotsstrategien umgestellt — Änderungen, die fast immer Googles Umsatz dienen. Du verlierst die Kontrolle über dein Konto und wunderst dich später über gestiegene Kosten.
    So stellst du es richtig ein
    Auto-Apply ist, als würdest du einem Fremden deine Geldbörse geben: Google fügt eigenmächtig Keywords hinzu und ändert Gebote. Alles deaktivieren — du willst die Kontrolle behalten.
  8. 08

    Smart Bidding ohne Datenbasis

    Kostenrisiko: Mittel

    Wo im Konto: Kampagne → Einstellungen → Gebote. Kritisch, wenn dort „Conversions maximieren“ steht, aber weniger als ~30 Conversions/Monat gemessen werden.

    Googles Standard
    Google empfiehlt aggressiv automatische Gebotsstrategien wie „Conversions maximieren“ — auch für ganz neue Konten, die noch kaum oder gar keine Conversions gemessen haben.
    Warum es dich Geld kostet
    Ohne ausreichende Conversion-Daten weiß der Algorithmus nicht, was ein guter Klick ist. Er rät — und optimiert in der Praxis oft auf viele billige Klicks statt auf echte Anfragen. Erst mit sauberem Tracking und genug Daten spielt Smart Bidding seine Stärke aus.
    So stellst du es richtig ein
    Ohne Daten weiß Google nicht, was eine Conversion ist — die KI rät und optimiert meist auf billige, wertlose Klicks. Erst Tracking sauber aufsetzen und Daten sammeln, dann auf Smart Bidding wechseln.
  9. 09

    Responsive Suchanzeigen voll ausfüllen

    Kostenrisiko: Niedrig

    Wo im Konto: Anzeigen → Anzeige bearbeiten. Zähl durch — die meisten Konten nutzen 5–6 Titel.

    Googles Standard
    Eine Responsive Suchanzeige bietet Platz für bis zu 15 Anzeigentitel und 4 Beschreibungen. Google verlangt aber nur ein Minimum — viele Konten nutzen deshalb nur fünf oder sechs Titel und lassen den Rest leer.
    Warum es dich Geld kostet
    Jeder ungenutzte Titel ist verschenkte, kostenlose Fläche in den Suchergebnissen und weniger Material, aus dem Google die passende Kombination testen kann. Das drückt Anzeigenrelevanz und Klickrate — und damit steigt langfristig dein Klickpreis.
    So stellst du es richtig ein
    Jeder leere Titel ist verschenkter, kostenloser Platz auf dem Bildschirm. Fülle alles aus und nutze die maximale Zeichenzahl — spezifisch statt poetisch: „Seit 12 Jahren erfolgreich“ schlägt „Jahrelange Erfahrung“.

    Teste deine Texte live in der RSA-Vorschau →

  10. 10

    Eigene Anzeigen nicht googeln

    Kostenrisiko: Niedrig

    Wo im Konto: Ehrlich bleiben — fast jeder macht es.

    Googles Standard
    Dafür gibt es keine Einstellung — es ist eine Gewohnheit: Fast jeder tippt seine Keywords bei Google ein, um zu sehen, ob die eigene Anzeige läuft. Google zählt diese Einblendungen und Nicht-Klicks aber ganz normal mit.
    Warum es dich Geld kostet
    Siehst du deine Anzeige immer wieder und klickst nicht, wertet Google das als „irrelevant“: deine Klickrate sinkt, der Qualitätsfaktor leidet, dein Klickpreis steigt. Und jede Einblendung ohne Klick kostet dich Sichtbarkeit.
    So stellst du es richtig ein
    Wenn du deine Anzeige siehst und nicht klickst, signalisierst du Google „irrelevant“: Dein Qualitätsfaktor sinkt, deine Klickpreise steigen. Nutze stattdessen das Anzeigenvorschau-Tool in Google Ads (Tools → Planung → Anzeigenvorschau).
  11. 11

    Anrufe der „Google-Strategieberater“

    Kostenrisiko: Mittel

    Wo im Konto: Die Anrufe von deinem „persönlichen Google-Berater“.

    Googles Standard
    Ab einem gewissen Umsatz meldet sich ein „persönlicher Google-Berater“ oder ein beauftragtes Callcenter telefonisch mit Optimierungs-Vorschlägen für dein Konto.
    Warum es dich Geld kostet
    Diese Vorschläge — mehr Budget, Broad Match, PMax, Auto-Apply — folgen einem Vertriebsskript und dienen Googles Umsatz, nicht deinem Gewinn. Wer sie ungeprüft umsetzt, reißt genau die Schutzmechanismen wieder ein, die dieser Check dir empfiehlt.
    So stellst du es richtig ein
    Das sind Vertriebler externer Callcenter mit Skripten, deren Job es ist, dein Budget zu erhöhen — sie kennen dein Geschäft nicht. (Quelle: Ich habe selbst bei Google gearbeitet.) Freundlich auflegen.

Alle 11 Punkte sauber? Dann ist dein Konto besser aufgestellt als die meisten. Mach den Test für deinen persönlichen Score — oder lass mich im kostenlosen Audit persönlich draufschauen.

FAQ

Häufige Fragen zum Einstellungs-Check

Woher kommen diese Prüfpunkte?

Aus über 120 Konto-Audits pro Jahr und meiner Zeit als Google-Berater. Es sind exakt die Einstellungen, die in fast jedem schlecht laufenden Konto falsch stehen — meist, weil Google sie standardmäßig so vorbelegt, dass Google daran verdient.

Ist das ein vollständiger Google-Ads-Konto-Check?

Der Selbsttest deckt die 11 Einstellungen ab, die in fast jedem Konto Geld kosten — Kampagnentyp, Standort, Keyword-Optionen, Conversion-Tracking, Gebote und die typischen Google-Upsell-Fallen. Für Kontostruktur, Keyword-Qualität und Conversion-Werte im Detail schaue ich im kostenlosen 30-Minuten-Audit persönlich auf dein Konto.

Brauchst du Zugriff auf mein Google-Ads-Konto?

Nein. Anders als die üblichen Agentur-Formulare für einen „Google Ads Konto-Check“ verlangt dieser Test keinen Kontozugriff, kein OAuth und keine Anmeldung. Du beantwortest die 11 Fragen selbst — deine Antworten bleiben in deinem Browser.

Warum ist Googles Standard-Einstellung nicht die beste?

„Das nutzen die meisten Werbetreibenden“ heißt nicht „das ist das Beste für dich“. Standort auf „Präsenz oder Interesse“, Suchnetzwerk-Partner, Auto-Apply, Broad Match — all das erhöht Googles Umsatz, aber selten deinen Gewinn.

Gibt es die Checkliste auch zum Nachlesen?

Ja. Direkt unter dem Test findest du alle 11 Einstellungen als ausführliche Checkliste: was Google standardmäßig einstellt, warum es dich Geld kostet und wie du es richtig einstellst — auch ohne den Test durchzuklicken.

Ich habe viele rote Punkte — was jetzt?

Keine Panik: Jeder Punkt ist in wenigen Minuten umgestellt. Die Fix-Anleitungen stehen direkt im Ergebnis und in der Checkliste darunter. Wenn du sichergehen willst, schaue ich im kostenlosen 30-Minuten-Audit persönlich auf dein Konto.

Werden meine Antworten gespeichert?

Der Test selbst läuft komplett in deinem Browser — keine Anmeldung, kein Kontozugriff. Nur wenn du dir das Ergebnis am Ende freiwillig per E-Mail schicken lässt, wird die Zusammenfassung an mich übertragen. Sonst verlässt nichts dein Gerät.

Lieber gleich vom Profi prüfen lassen?

Im kostenlosen Audit gehe ich alle 11 Punkte — plus Struktur, Gebote und Tracking — persönlich mit dir durch und sage dir Klartext, wo das Geld rausfließt.

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