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Hab das mal gestartet, Sven, vielen lieben Dank, dass du gekommen bist und die Zeit genommen hast, um darüber zu sprechen, was du so in deinem Leben hast. Das ist nicht so selbstverständlich, sich die Zeit zu nehmen, vor allem bist du ja auch ein durchaus beschäftigter Geschäftsmann. Wir haben ja schon ein paar Projekte zusammen gemacht bzw. hast du ja schon ganz ganz viele Geschichten von dir erzählt, und ich denke, da gibt es wirklich einiges zu berichten. Und da wollte ich anfangen mit: Wer bist du und was machst du?
Ja, also erstmal viel lieben Dank für die Einladung. Er mich sehr, dass es nicht interessiert, da sich mal ein bisschen auszutauschen. Genau, ein Format, das wir jetzt überhaupt gar nicht vorbereitet haben, deswegen bin ich sehr gespannt, was genau daraus entstehen wird. Und ja, von den Geschichten her: Wir kennen uns jetzt schon eine Weile, und da haben wir schon über einiges halt eben irgendwie gesprochen. Ich glaub, man muss halt, wenn man sich so ein bisschen dafür interessiert, muss man, glaube ich, so ein bisschen da anfangen, wo es angefangen hat, ne? Ich denke, das macht Sinn. Ja, also...
01:01
Ein grundlegend, ich glaube, da drauf kann man den Rest auch später aufbauen. Genau, also tatsächlich ist es nicht so gewesen, dass ich gedacht habe, ich muss unbedingt in der fernen Zukunft in der Online-Marketing-Branche irgendwie tätig werden, oder so. Eigentlich, als ich Ende der 90er mich für diese ganzen Dinge irgendwie angefangen habe zu interessieren, gab es das auch noch gar nicht so ausgeprägt, wie man das halt irgendwie heute irgendwo kennt. Das, was mich, glaube ich, so ein bisschen fasziniert hat, war einfach: Ich hatte immer schon Faible für Aufbauspiele, also ich gerne solche Dinge wie Age of Empires oder Civilization gespielt früher. Es kam ja dann immer komplexere Spiele irgendwie, und es wurd immer irgendwie spannender, man konnte das dann eigentlich gar nicht erwarten, wenn da irgendwie was Neues rauskam, und das haben wir d meistens bis tief in die Nacht gespielt.
Und was mir dann aber irgendwann aufgefallen ist, ist halt: Du hast halt die Weltherrschaft, und am nächsten Tag sitzt du wieder in der Schule. Also du stundenlang zu Gange und überlegst, du baust was auf, dann schickst du irgendwann deine Armeen und keine.
02:02
Ahnung, also ich habe eh schon immer geunkt, wenn du so eine CD, oder früher Diskette, oder später DVD, da reinlegst, dann sind netto 48 Stunden weg, weil man es halt eben so cool findet, ne. Also, das hat man eigentlich ja schon so aus eigenem Antrieb halt eben irgendwie gemacht, und dann erer irgendwann zum Selbstschutz gesagt: Okay, zu häufig sollte, oder zu viel Zeit sollte man nicht da rein investieren, weil es ist ja halt nur rein virtuell.
Und dann habe ich so entdeckt: Ah, Moment, da gibt's ja das Internet, und offensichtlich tut sich da einiges. Gab natürlich weitaus nicht so viele Angebote, wie das heute irgendwie war, aber man hat halt gesehen: Okay, da wird irgendwie was aufgebaut. Und da dachte ich so für mich: Man, das ist eigentlich auch wie eines dieser Aufbauspiele, nur läuft es halt sieben Tage die Woche, 24 Stunden am Tag, ist äußerst interaktiv, hat sehr viele Mitspieler, und der wesentliche Knackpunkt, halt das, was man da realisiert oder erwirtschaftet, ist halt real, also das.
03:02
Ist halt der wesentliche Unterschied, ja. Ich denke, einer der Ersten, der das Spiel angefangen zu spielen, also ja, das stimmt. Also natürlich, also es gibt immer mal auch Leute, die irgendwie Anfang der 90er schon irgendwelche Dinge im Internet oder so gemacht haben, oder irgendwas, was online-basiert war, oder so, aber so richtig los ging das eigentlich erst Ende der 90er. Und wenn man das jetzt dann halt so rückblickend natürlich halt betrachtet, waren das ultra wenig Menschen, die sich wirklich damit beschäftigt haben, ne.
Also, ein Ding, was halt immer so mein Thema war, war das Suchmaschinenoptimierung, und da musste ich am Anfang erstmal erklären: Es gibt ein Internet, und dafür gibt es Suchmaschinen. Wozu braucht man eine Suchmaschine? Also, Leute, die jetzt überhaupt keine Berührungspunkte mit dem Internet hatten, die wusst ja nicht mal, was die Suchmaschine ist, so. Und dann hat man den gesagt so: Ich mache Dinge, damit man bei einer Suchmaschine ganz weit vorne ist. Haben die gesagt: Ja, ja, und jetzt? Ja, dann komm Leute auf die Seite, und die Leute könnten ja irgendwas kaufen oder irgendwas anderes.
04:03
Machen, mindestens aber generieren sie Traffic, und dann kann ich durch den Traffic Geld verdienen, ne. Das war, da muss man natürlich halt auch sagen, da war der Markt früher nicht so groß, aber so ein einzelner User war in den Anfängen auch viel interessanter, ne. Also, man hat halt häufig pro Klick auf irgende Werbebanner einen Euro bekommen, oder so, da ist man ja, ja, also so aus dem Stand, Halil, ne, da ist man ja heute weit von entfernt, ne.
Also, von soer war es eigentlich auch so: Wenn man einfach nur eine Webseite hatte, die ein bisschen Traffic hatte, wenn man da ein paar gute Partnerprogramme rausgesucht hat und S Werbewand drauf geknallt hat, dann hat man ja auch schon unmittelbar Hal Einnahmen halt eben irgendwie generiert, ne. Genau, also du hast ja auch ein paar Projekte, da wirst du sicherlich noch später drauf kommen, ne, aber wenn du dann von den Traffic-Zahlen sprechen wirst, D muss man das ja mal teilweise, mal zwei, mal 3 x 4 multiplizieren, damit das so den heutigen Stand der Dinge so ein bisschen, ja, ja, klar.
Also, das hat schon eine ganze Weile gedauert, bis ich die Menschen daran gewöhnt haben, sich anders zu verhalten, ne, also das Internet halt wirklich so zu nutzen, wie man das heute macht. Also, damals war definitiv noch der erste Schritt der Bevölkerung: Ich gehe.
05:03
In ein Reisebüro, wenn ich eine Reise buchen möchte, und nicht: Ich hol mal eben mein Handy raus, guck auf drei verschiedenen Vergleichsplattformen und gucke, was es gerade irgendwie so gibt. Also, da ist man dann eher ganz bewusst in die Stadt gefahren und hat an den Schaufenstern der verschiedenen Reisebüros halt eben irgendwie geguckt, halt, ne. Das war das Übliche. Kann man sich heute irgendwie, kommt es ein vor, als wenn es eine komplett andere Zeit gewesen wä, weil heute geht halt jeder hin, guckt mal eben auf dem Sofa, hier, mein Smartphone, habe jetzt hier D vi F, also es gibt ja unzählige Möglichkeiten, das halt eben irgendwie zu vergleichen und sowas, halt, ne.
Und das hat halt, viele Angebote waren, glaube ich, halt schon da, aber die Gewohnhheit der Menschen war einfach nicht so da, ne, das muss man halt ganz klar sehen. Und ich habe ja auch anfangs, würdest, entschuldige, würdest du sagen, so, das hat sich dann esprechend in eine negativere Richtung entwickelt, das heißt, dass die Menschen, ja, ja, also unaufmerksamer wurden, oder vielleicht noch schnell lebiger worden, weil eben diese Möglichkeit.
06:04
Gekommen ist. Also, mein persönliches empfindnis: Wir haben viel weniger Commitment, und das merke ich schon so in meiner Generation, ne, dass man sagt: Na ja, okay, vielleicht komme ich dann heute Abend zu dem Treffen, weil es gibt noch so sich Möglichkeiten, irgendwas anderes zu machen, ich entscheide lieber in der Sekunde, wo ich halt Bock drauf habe.
Ja, also, das, was man sicherlich sagen muss, also wenn Menschen jetzt ein Onlineshop betreiben, wenn es jetzt nicht gerade der ganz große Onlineeshop ist, den alle kennen. Dann ist das sicherlich so, dass wenn man sich halt einredet, da gewinne ich jetzt einen neuen Kunden, und der hat bei mir bestellt. Und dann bestellt er diese ganzen Sachen, die er da irgendwie hat, wenn es irgendwie was ist, was man mehrfach bestellen kann, das bestellt er automatisch immer bei mir, das halte ich eher für eine sehr optimistische Einschätzung. Also, ich denke, es gibt ganz viele, die sehen: Ah, da kriege ich einen Euro günstiger, und wenn dann irgendwie ein halbes Jahr später man irgendwie was Ähnliches wieder braucht, dann wird wieder geguckt, und wenn anderer das dann Euro günstiger hat, dann kauft man halt irgendwie da. Also, ich glaube, da ist so, die da ist schon eine andere Loyalität da, oder eben, das ist halt.
07:06
Schon erodiert eigentlich, weil früher ist es ja schon eher so gewesen: Du steuerst immer wieder so deine üblichen Geschäfte an, ne, wo du irgendwelche Sachen kaufst irgendwie. Also hat man ja schon eine gewisse Loyalität gehabt, oder da konnte man schon eher davon ausgehen, wenn man einmal in dem Geschäft irgendwie was kauft, da macht man das vielleicht auch ein zweites oder drittes Mal, halt, ne. Also, ich glaube, da ist die Loyalität sehr gering geworden. Also, das ist, also wer da mit optimistischem Customer Lifetime Value operiert, ja, weiß ja nicht, ob er sich damit ein Gefallen toot hat, ne.
Umgekehrt musst du aber sagen, gibt's ja eine große Loyalität, was gewisse Plattformen angeht, ne, denn die Suchmaschinen sind ja ein gutes Beispiel, also der die überwiegende Mehrheit nutzt da Google, wobei sich die Frage stellt: Bietet das jetzt eigentlich wirklich irgendeinen so großen Vorteil, halt, ne? Also, ja, das da, dass du eigentlich nicht sagen NST selbst den J Weg, ja. Also, das ist ja, also das ist ja halt so ein bisschen das Ding, also Suchmaschinenoptimierer, optimiert man ja für Suchmaschinen halt allgemein, also alles, was man für Google Sinnvolles macht, ist auch für irgendeine andere Suchmaschine sinnvoll. Wir haben.
08:07
Vielleicht nur die Bewertungskriterien halt ein bisschen anders, vom Schwerpunkt halt her, irgendwie gesetzt, aber im Endeffekt alle Sachen, die man da macht, sind für alle Suchmaschinen irgendwie interessant. Und ich glaube auch grundsätzlich, eine Suchmaschine, dass du die brauchst, das ist auch irgendwie klar, weil was willst du jetzt machen, irgendwie ein Brockhaus ausdrucken mit allen Internetseiten, die es so gibt, und dann Nachschlagen, also das macht wenig Sinn, ne. Also, es gab tatsächlich in den Anfängen, gab es Bücher, ne, die dann die besten Internetseiten aufgeführt haben, oder so, aber jetzt, wenn man das ist ja da, kann man jetzt imand Einstieg irgendwie verpassen, ne, aber wenn man das jetzt wirklich durchforsten will, braucht man ja eine Suchmaschine, also das ist vollkommen klar.
Es muss, es hat sich jetzt halt nur dann sehr stark fokussiert auf Google, halt, ne, wegen diesem sehr großen Marktanteil. Das war ja auch anders, als ich angefangen habe, war noch Yahoo die Suchmaschine, die alles beherrcht, und wo auch eigentlich jeder Experte davon ausgegangen ist, dass das bis ans Ende aller Tage so sein wird, dass ja die marktbeherrschende Suchmaschine halt irgendwie ist, bis.
09:08
Heute wird ja der Witz erzählt, wie viele Milliarden, Millionen, Yahoo gekauft werden sollte, und Yahoo immer wieder abgelehnt hatte, bis dann irgendwann es einfach zu spät wurde, und sie dann bei einem sehr, sehr geringen Preis zugeschlagen. Ja, das ist, und vom Prinzip her hat sich Google dit einer sehr einfachen Idee durchgesetzt, aber das ist vielleicht an anderer Stelle irgendwo mal anschneiden. Also, ich denke, Suchmaschinen wird's halt grundsätzlich immer geben, aber der Punkt ist halt, wenn ich jetzt als individueller User unterwegs bin, also welchen wirklichen Vorteil habe ich davon, dass ich jetzt Google benutze.
Also, ist häufig schon irgendwo installiert auf dem Handy, oder so, ne, das halt, also dann ist es halt bequem, dass es einfach irgendwie da ist. Aber jetzt die Ergebnisse, also sind die jetzt so fundamental besser als von anderen Suchmaschinen, und dann, ja, gibt's auch so Sachen wie Ecosia, zum Beispiel, da würde ich auch eine Suchmaschine benutzen, Pflanze dabei Bäume, ne, also man würde jetzt eigentlich erwarten, es wäre.
10:08
Sehr einfach zu sagen: Ich nutze, ich ändere mein Verhalten diesbezüglich und nutze einfach die andere Suchmaschine, weil ich glaub nicht, dass es halt fundamental schlechter ist. Also, man muss ja auch ganz ehrlich sagen, bei vielen Suchergebnissen, die wir bei Google inzwischen sehen, ist einfach überwiegend Werbung drin, also, ja, nicht das eigentliche, eigentlich ein Suchergebnisse Achtung Klauer, ne. Ich s schon letz gesagt, ich weiß jetzt, warum Suchergebnis heißt, man muss die Ergebnisse suchen.
Also, gerade imell ist ja so, jetzt irgendwo, hast wo Shopping irgendwie unterwegs ist, dann hast du möglicherweise erst eine Anzeige, dann kommt Shopping. Dann kommen noch teilweise die so die ersten zwei Bildschirme, zwei Bildschirmgrößen, durchaus mal zeigen sein können, wenn da alle, wenn da jemand alle selings schön aufgebaut hatte, und da wirklich den Platz schön ausgenutzt, Hater, auf jeden Fall, das macht schon richtig viel.
11:09
Aus, und dann gibt's ja inzwischen auch Suchergebnisse, wo dann noch mal dreimal Shopping in den Top 10 irgendwie reingefriemelt ist zwischendurch, und ja, dann möglicherweise kommt noch My Business, YouTube wird bevorzugt irgendwo eingebunden, dann habe ich irgendwo noch eine Bildersammlung irgendwie, die da irgendwie drin ist. Also, das eigentliche, was ja den großen V ausmachen soll, da ein tolles Ergebnis zu liefern zu einem Thema, das muss ich ja teilweise wirklich suchen, wo dieses Ergebnis halt ist, ne, und ich glaub, da bleiben halt viele an der Werbung hängen.
Und man sieht es ja auch an Daten, dass es halt tatsächlich so ist, dass halt bei einigen kommerziellen Begriffen die organische Suche gar nicht mehr so die Bedeutung hat. Also V, so ist auch das, glaube ich, einfach, also man benutzt es ja auch schon Synonym inzwischen, man etwas, ich glaub, das ist halt einfach, das ist halt einfach so eine Gewohnheit, die ist einfach so drin. Da W es ja total einfach zu sagen, komm, ich nutze jetzt eine andere Suchmaschine, ne, also wenn ich es irgendwo noch installiert haben möchte, vorinstalliert, kostet mich vielleicht 5 Minuten, und danach mache ich halt genau.
12:10
Dasselbe, bloß dass ich halt ein bisschen weniger auf Werbung klicke, vermutlich. Woran denkst du, liegt es? Also, woran? Also, das muss dann ja einfach eine Gewohnheit sein, oder eine gewisse Mentalität, oder ein Vertrauen in die Plattform, oder was, was sagst du?
Ich denke schon, dass es ein gewisses Vertrauen ist, ne, ich meine, vielen wird natürlich auch sehr einfach macht, wenn du jetzt irgendwie ein Smartphone kaufst, so, Android drauf ist, und da ist Google und sowas gleich alles vorinstalliert, dann, ja, wozu jetzt extra was anderes installieren, das ist ja schon was da, halt, ne. Also, ja, ich glaube, das es auch einen tiefen Sinn hat für Google, sich in den Bereich des Smartphones da zu engagieren, weil man damal halt eine unglaubliche Macht hat, wenn jemand das einfach schon direkt so irgendwie am Start hat, ne. Ja, und ich meine, klar, aus Google Sicht macht das ganze halt soweit Sinn, halt, ne, man möchte halt immer mehr Gewinn machen, und wenn man immer mehr Gewinn machen möchte, dann muss man natürlich auch immer mehr Werbung halt eben irgendwie ausrollen, und die Leute machen es ja halt mit, ne, also ist ja jetzt nicht so, dass das.
13:10
Dann plötzlich erodiert, aber ich glaube, das ist auch wahrscheinlich, weil einfach so stufenweise immer kommt, ne, also hätte man das von einem Tag auf den anderen gemacht. Also, wir müssen uns mal erinnern, Google, als es gestartet ist, hatte keine Werbung, also es war eine Suchmaschine, die einfach nur zehn Suchergebnisse auf der Seite irgendwie hatte, die besser waren als des Rest, weil man eine ganz gute Idee hatte, das irgendwie ein bisschen anders zu sortieren, so, das ist. Und wenn man sich jetzt vorstellen würde, man würde von der Situation direkt springen in die heutige, ich glaube, dann wäre es halt wirklich so, dass tatsächlich sich Millionen von Menschen an einem Tag irgendwie plötzlich eine andere Suchmaschine installieren, oder so.
Aber dann, das halt so schleichend gekommen ist, halt, ne, erst war die Werbung nur am Rand, dann war sie auch oben drüber, dann wurd die immer größer, dann kam irgendwann Shopping noch dazu. Und die Anzeigen halt vom Format, wie du Hal sagst, es passiert ja wirklich, dass teilweise eine Anzeige gefühlt über den ganzen Bildschirm geht, das war ja.
14:11
Früher nicht so, früher hat ja maximal eine Überschrift und zwei Textzeilen, und das war's, das war halt die Anzeige, die stand halt irgendwo, aber die konnte halt keinen ganzen Bildschirm einnehmen, halt, ne.
Hast du damals mit der Suchmaschinenoptimierung dann schon mit Yahoo begonnen, oder warst du direkt? Genau, also ich habe ja, nee, also Google ist ja erst 2000 rausgekommen, und ich habe schon in den 90ern hat angefangen, also als ich angefang hab, gab's Google noch gar nicht, also auch ein spannend, so, so das sein Kunden wahrscheinlich zu Ehen. Ja, also als ich mit Suchmaschinenoptimierung angefangen hatte, dann gab es Google nicht, das war auch tatsächlich so, dass so eine Auswertung zu Suchmaschinen war dann halt häufig über mehrere Suchmaschinen, irgendwann so in den Nuller Jahren hat man dann geguckt. Wo steht man bei Google, wo steht man bei Yahoo, wo steht man bei Fireball, wo steht man bei Lycos, wo steht man bei T-Online, m, das war da eigentlich auch Gang und Gäbe, halt, ne, weil es da noch interessanter war, bei verschiedenen Suchmaschinen halt irgendwie gefunden zu werden, heute vereinfacht man das häufig.
15:12
Weil es gefühlt hat nur die eine gibt, wobei ja durchaus nicht nur Gefühl, dass über 80 % des Marktanteils, oder nicht. Ja, genau, also Microsoft ist da, ist schon, denke ich, dabei, mit Dingen halt ein bisschen aufzuräumen, und da ist dann halt auch die Frage, wie sich das dann irgendwann mal auswirkt, wenn das Thema KI da irgendwie stärker irgendwie reinkommt, ob das halt irgendwie mal dazu führt, dass Leute dann halt sagen. Okay, da ist was Interessantes KI-mäßiges integriert, das hilft mir irgendwie weiter, dann nutze ich es deswegen. Und sowas wie Ecosia, glaube ich, ist halt schon so ein Ding, weil man darf nicht vernachlässigen, es gibt halt schon Menschen, die über diese ganzen Situationen drüber nachdenken.
Also, ich habe tatsächlich auch Leute in meinem Freundeskreis, die führen ein Google-freies Leben, ein Google-freies Leben, ja, die nutzen gar nichts von Google. Ja, das nicht, super witzig, das ausgerechnet Freunde in deinem Freundeskreis, das teilweise vielleicht Geschäftspartner oder Freunde, mit einem Google-Mann, der Suchmaschinenoptimierung und Werbung auf Google schaltet, ein Google-freies Leben.
16:12
Für was hast du? Ja, also ich glaube, insgesamt, also gut, ich bin weltoffener Mensch, und ich kann sehr gut damit leben, wenn jemand komplett andere Meinungen hat, irgendwie, ne, ich glaube, das ist auch etwas, was in der heutigen Zeit teilweise ein bisschen zu kurz kommt, man muss auch einfach mal akzeptieren, wenn jemand eine komplett eigene andere Meinung hat. Und klar, ein Google-freies Leben, W, jetzt für mich sehr nachteilig, weil jetzt mein Business da hauptsächlich irgendwie dran hängt an Suchmaschinen, deswegen wäre die Vorstellung jetzt sehr fundamental. Aber es ist umgekehrt, es ist auch gar nicht so einfach, selbst wenn man einen Beruf hat, der damit gar nicht irgendwie verbunden ist, das irgendwie zu vermeiden, weil es ja doch sehr viele Google-Produkte gibt, ne, das heißt ja auch kein YouTube nutzen, etc.
Und gut, und der grundsätzliche Gedanke dabei ist halt einfach, dass man sich der Datenkrake nicht aussetzen möchte, ne, das ist halt so das Hauptmotiv, Hal ir wi, dabei. Ja, es gibt, also es gab jetzt vor kurzem einen neuen Leak von Google, da haben die geben mir Millionen oder Milliarden von Dollar aus für ihre eigene Software-Sicherheit und Datensicherheit, und Spenden Stunden und.
17:12
Tausend von Dollar dafür auf und Mitarbeiter zu schulen, um nicht auf irwche Phishing-Mails reinzufallen. Na ja, und dann postet irgendein Typ, der halt GitHub nicht versteht, auf GitHub den Quellcode dazu, wieder Algorithmus funktioniert, we jetzt wirklich vor wenigen Tagen los, und zwar in dem ganz klar drin steht, also nicht den kompletten, das wäre natürlich dann der Weltuntergang für Google, das ist wahrscheinlich auch gar nicht möglich. Aber einige Zeilen an Code, die beschreiben, nach welchen Parametern, Variablen, Webseite halt rankt, und da ist ganz klar auch drin, also ich habe mir das jetzt nicht so genau angeguckt, aber das, zum Beispiel, persönliche Seiten, also private Blogs und so, dass die zum Beispiel benachteiligt werden, das habe ich gestern herausgefunden.
Also, dass offensichtlich auch man ja eine sehr große Manipulation durchführen kann, wenn man so ein großen Marktanteil hat, und das hat ja schon, also das ist ja nicht so, dass es unbekannt ist, das, genau. Also, du machst jetzt ein großen Sprung und schneidest da halt eine gewisse politische Dimension an, ne, also die hat es halt definitiv, ne, das.
18:12
Ist halt einfach so, wenn man einen so großen Teil der Informationen irgendwie Filter hat, und dann irgendwie entscheiden kann, etwas zeigt man bevorzugt, oder etwas zeigt man weniger bevorzugt, dann hat das natürlich halt auch ein Einfluss letztenendes auf die Meinungsbildung bei den Menschen, halt, ne. Also, das ist, das ist schon ein sehr wichtiger Punkt, absolut, aber danke für den Hinweis.
Ich glaube, wir wollten, wir waren ja eigentlich immer noch sogar bei dem Thema: Wie kamst du denn dazu, Business, hast du ja auch gerade angeschnitten, rund um die Thematik Google Dienstleistungen aufgebaut, und da hattest du mit Yahoo angefangen, in 90. Genau, also angefangen habe ich ja auch, sage ich mal, erstmal mit eigenen Seiten, ne, also mein erstes Projekt war die je, da ging es in erst darum, ein Portal für Schüler zu machen, speziell in Münster, halt, sozusagen wie so eine große Schülerzeitung, nur online. Und das war das erste, das war auch eigentlich die erste Firma, die ich gegründet habe, hieß Young Development, und hatte das Ziel, Computer an Schulen zu verbreiten, also.
19:13
Dass wir zugesehen haben, Sponsoren zu finden, damit die Schulen besser digitalisiert werden, tatsächlich ist uns das dann gelungen, dass an einer Schule in Münster zu machen, die haben dann von Apple Geräte bekommen, halt, das hat soweit schon mal Funktion. War allerdings damals auch sehr etwas visionär, sage ich mal, ne, das ganze, das war noch nicht so Gang und Gäbe, und man hat halt festgestellt, das wird dann halt auch immer komplizierter, halt, ne, so diese ganzen Regeln in Deutschland, was dann irgendwie Sponsoring ist, was Werbung ist, etc. Aber das war tatsächlich das erste, womit ich beschäftigt habe, und es hatte auf jeden Fall schon mal die Angewohnheit, dass es was sehr Sinnvolles ist, aus meiner Sicht, ne.
Also, man hat man jetzt zu Corona gesehen, das ist schon kluger Schachzug gewesen, wäre Schulen Hal besser damit auszustatten, und das halt auch immer noch eine sehr wesentliche Überzeugung von mir, dass wir in diesem Land als in erster Linie die Ressource Bildung haben, und dazu gehört in dem heutigen Zeitalter einfach, dass.
20:14
Man mit Computern entsprechend umgehen kann, halt, ne, weil sehr wesentliche Teile des gesamten Geschäftslebens halt über Computer gehen, ne.
Und war das damals auch schon deine Überzeugung, oder hatte das andere Motivations? Und hät, ich meine Überzeugung halt, ne, dass man das, das ist halt die wesentliche Ressource, die wir in diesem Land halt haben. Damals hätte man noch gesagt: Okay, wir sind führend bei sowas wie Autos und regenerative Energien, da war Deutschland ja auch mal ganz weit vorne, ne, dass man ir gedacht hat: Alles klar, wenn man den Bereich ausbaut, ist man auch auf der sicheren Seite. Das jetzt mindestens im Solarbereich nicht so gelaufen, so, und das war, also deswegen ist halt ganz klar Bildung, das macht halt einfach den Unterschied halt aus. Und ich glaube auch, man hätte viele Diskussionen, hätte man heute nicht so, wenn man vorzeitigen Bildung irgendwie reingesteckt hat, ist Hal einfach so, dass je besser jemand gebildet ist, desto schlechter ist ja zu manipulieren über Social Media und andere Dinge, halt, ne, das kommt sicherlich auch noch dazu, ne, und das war auf jeden Fall eigentlich sehr beeindruckend. Wie alt warst du?
21:15
Da, ich habe das mit Anfang 20 habe ich das gemacht, also wirklich sehr, also man kann eich eher aussagen, mit 20 habe ich damit angefangen, halt. Und ja, das hatte sich auch so ein bisschen so ergeben, ich bin, ich wollte eigentlich nach dem Abitur Psychologie studieren, das war eigentlich mein ursprünglicher Plan, so, und leider habe ich aber den NC damals nicht geschafft, weil ich meine Abiklausuren alle in den Sand gesetzt habe, so. Ich wollte es aber trotzdem machen und habe dann gesagt: Okay, also war ja damals auch eh das Ding, du musst es ja zum Bund, ne, oder Zivildienst machen.
So, in der damaligen Situation habe ich mich ganz klar dafür entschieden, Zivildienst zu machen, was, wobei ich heute die Entscheidung möglicherweise anders treffen würde, we die Situation aber eine komplett andere war, ne. Man hat halt damals in einer Zeit gelebt, wo man einfach davon ausgegangen ist, jetzt kommt einfach der große Frieden, die Konflikte sind alle irgendwie vorbei, und wenn Konflikte da sind, sind es meistens Bullshit-Konflikte, also wieso soll ich zur Bundeswehr gehen, ne, so, das war ja klar, dass ich das machen musste, so. Und dann habe ich mir gedacht: Okay, ich.
22:15
Brauche noch Wartezeit, was machst du, machst du eine Erzieherausbildung und bereit sich dann so schon mal praktisch vor auf das ganze Thema mit der Psychologie, so. Und genau, das habe ich dann halt gemacht, und wie es der Teufel so wollte, war das dann auch so: Ich bin zur Berufsschule gegangen, wurde zum Schüler, also wurde erstmal zum Klassensprecher gewählt, so, und dann ging das halt weiter. Dann kam, ist ja dann irgendwann das, dann SV-Sitzung ist mit der ganzen Schule, da wurde ich dann zum Schulsprecher gewählt, und dann gibt's noch eine Stufe höher, dann trifft man sich mit allen Schulsprechern aus der Stadt Münster, also mit allen Schulsprechern und stellvertreten Schulsprechern. Und dann wählt man noch ein Bezirksschülersprecher, und ich war dann stellvertretender Bezirksschülersprecher, halt, für Münster, so.
Und wollte auch da, sag ich mal, dieses Anliegen mit den Computern halt eben irgendwie vorantreiben, halt, ne, so, und das habe ich eine ganze Weile gemacht, das war auch ganz cool, wir haben Preis gewonnen von der Stiftung Brandenburger Tor, dann wurden wir d nach Berlin eingeladen, war eine sehr schöne Veranstaltung, genau, und auch ansonsten.
23:16
Hat das dann erstmal so ein bisschen für Aufmerksamkeit gesorgt, also gerade auch, weil wir diesen Preis gewonnen haben, stand das dann in der münsterischen Zeitung oder in den Westfälischen Nachrichten. Und damals hat das ja noch jeder gelesen, was da drin stand, halt, ne, in diesen üblichen Tageszeitung, ne, so, also hatte das schon ein gewiserden, das hatte ein gewisses Maß an Aufmerksamkeit halt eben irgendwie erzeugt, und das war ganz nett.
Weil allerdings habe ich dann irgendwann festgestellt: Okay, in dem Bereich wird's halt echt Z, halt, ne, so, und habe mir halt gedacht: Okay, mach doch dann lieber irgendetwas, was wirklich kommerzieller Natur ist. Weil wenn du jetzt immer in diesem Bereich zwischen Caritas und ich bin eine Firma irgendwie umhertunst, ist das irgendwie schwierig, ne, also die Leute, die kit unterwegs s, sagen: Ja, ihr seid ja eine Firma, und umgekehrt will man ja eigentlich was Gemeinnütziges machen, und so.
Also, ich hatte halt gemerkt, D, wie war denn die Entlohnung dann zu dem Zeitpunkt, du warst noch Schüler, du warst 20, das war eine Schülerfirma, hast du gesagt, das war's, das, genau, das war tatsächlich halt eine Schülerfirma, und oh ich MSS.
24:18
Jetzt mal nachdenken, ich denke, wir haben irgendeine Provision oder irgendwie sowas dafür genommen, für den Projekterfolg, oder sowas, ne, aber da muss, also irgendwie muss ich ja das ganze refinanzieren, oder sowas, aber ich glaube, richtig betriebswirtschaftlich erfolgreich war das ganze halt nicht an der Stelle. Aber es hat auf jeden Fall schon mal ein gutes Projektergebnis halt eben irgendwie geführt, dazu geführt, und Mal hat sich bei einer sinnvollen Sache engagiert, und man hat da ja schon damit angefangen: Ich mache eine Internetseite und gucke mal, wie die gefunden wird, und mache Sachen, um bei Suchmaschinen halt weiter vorne zu sein.
Und da gab's auch, ist ja heute auch so ein bisschen überfallmäßig, wir machen jetzt spontan einen Podcast, so, bin ich auch das erste Mal ins Fernsehen geschliddert, also ich bin tatsächlich, glaube ich, viele Sachen einfach reingeschliddert. Ich hatte dann, als ich dieses Schülerportal hatte, habe ich dann mal bei den Leuten von münster.de angefragt, die haben damals auch ganz heißen Scheiß gemacht, also man sagte, dass Münster das beste Stadtnetz hat.
25:21
Sozusagen, also die beste Internetseite für eine Stadt, also insofern hatten die auch schon ein bisschen Aufmerksamkeit erzeugt. Und ich hat da einfach mal angefragt und gesagt, e, wir sind hier die Schülerzeitung, die regionale, ihr seid das Stadtportal, lass uns doch mal zusammensetzen und überlegen, wie können wir uns so ein bisschen ergänzen, halt, irgendwie, ne, dachte ich, das. Also gerade so mit Internetseiten geht das ja halt, ne, man kann sich ja verknüpfen, verbinden, Inhalte teilen, halt, so.
Na, okay, dann fanden die das ganz nett, ganz interessant, haben wir ein Termin vereinbart, bin ich dahingekommen, und dann wen die ja: Hallo, ach so, du bist der Sven, ja, alles klar, wir haben hier übrigens heute Leute vom Fernsehen, da stört dich doch hoffentlich nicht, wie, Leute vom Fernsehen? Da, NZZ Format, war das dann damals, das wurde auf 3sat ausgestrahlt, und das war total ehrlich, weil ich dachte eigentlich, du gehst dahin und redest mal locker mit den Leuten, was man machen könnte, und dann ging das so los: JAV, du hast ja uns gefragt, ob wir ein Gespräch machen können, und wolltest ein bisschen.
26:21
Kooperieren, dann erzähl doch mal, was so deine Gedanken sind, und dann direk Kamera vor über sch das total klein R, so. Oh ja, also man hat lustige Sachen in diesem Zusammenhang halt irgendwie erlebt, das war auf jeden Fall ganz interessant.
Und also, aber dein Geschäft, also dein Business jetzt, hat sich ja auch gar nicht dadurch beeinflussen lassen, also so, du bist ja, du bist ja kein Superstar online, willst du ja auch gar nicht sein, hast du mal gesagt, ne. Aber das war einfach, glaube ich, ein trotzdem schöne und wertvolle Erfahrungen, die, also das rührt auch so ein bisschen aus der Zeit, ne, also das war halt durch diese Schülerfirma, also es gab diese Begebenheiten, wie jetzt der NZZ Format irgendwie, das war jetzt glaube ich purer Zufall einfach, ne. Das dass man da im Fernsehen irgendwie aufgetaucht ist, aber wie gesagt, in den Tageszeitungen kam das dann alch soo, der WDR2 hat dann auch ir Bericht über die Schülerfirma halt irgendwie gemacht, über das Sponsoring, halt, dann erscheint ja noch in der Zeitung, wenn du der stellvertretender.
27:21
Bezirksschülersprecher bist, halt, also ich hatte eine gewisse Medienpräsenz, und irgendwie ist das am Anfang auch ganz nett, ne. Also am Anfang freut man sich irgendwie immer, wenn man irgendwie so in der Zeitung steht, oder so, aber irgendwann merkt man auch: Okay, also dann irgend, also dann musste irgendwann musste du so überlegen, halt, eine gewissen Bekanntheitsgrad oder nicht, so.
Da war ja dann auch einfach die Sache, dadurch, dass man diese Internetsachen immer besser verstanden hat, dann halt realisiert: Okay, es gibt im Endeffekt zwei Optionen, entweder du bist da in der Öffentlichkeit halt irgendwo rum, dann musst du aber auch mit den Konsequenzen leben, ne. Also dann ist ja halt, du, keine Ahnung, kotzt besoffen auf die Tanzfläche in der Diskothek, was ich jetzt nicht so häufig mache, aber wenn du halt bekannt bist, steht's halt in der Bildzeitung, so, juckt halt keine Sau, ne, interessiert keinen. Und das andere war ja auch dabei, es gab ja einen anderen Hebel, also man hat ja dann realisiert, e, okay, du kannst tausende von Menschen irgendwo hinschicken auf Internetseiten und kannst dadurch halt auch Geld verdienen.
28:21
Das monetarisieren, oder Sachen, die du interessant findest, wichtig bist, halt, dementsprechend irgendwie pushen, und kannst h aber ganz im Verborgenen machen, weil das keiner checkt, dass du das halt irgendwie machst, ne. Also deswegen, also ich denke mal so, bei Menschen in meinem Alter ist es mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit so, dass ich die irgendwann mal zu einer Seite geschickt habe, also was vollkommen unmöglich ist, es, dass der nie ein Werbebanner oder so von mir gesehen hat, oder irgendeinen Suchergebnis, oder sowas, das. Also dann hat er nicht, dann hat er einfach komplett ohne Internet gelebt, oder irgend sowas, aber jetztem der das normal genutzt hat, überhaupt gar keine Chance.
Aber keiner würde jetzt sagen: Oh, das war jetzt der Sven. Also, das sagen manchmal Leute aus Jucks, wenn sie die Werbung nervt, mein Stiefvater, zum Beispiel, macht das, der schon wieder, aber das war ich dann möglicherweise auch gar nicht. Wie war das also, also die Medienpräsenz und der Job, den du ja getan hast, oder bzw. so wie sich das ja weiterentwickelt hatte, es war ja schon, also ist ja zu meiner Zeit, für die ältere Generation nicht verständlich, was ich mache, wie war das für dich?
29:22
Du hast dann ja, also ich, du wolltest ja sicherlich erzählen, du hast ja, also du hast die ausbildererziehung gemacht, und dann hast du diesen Zivildienst gemacht, und hast du ja nicht weiterhin studiert, oder hast du? Ach so, also der Punkt ist halt, wäre meiner Ausbildung ging das dann halt noch los, im Mai 2000 habe ich noch in Münster gelebt, das war noch, da war ich dann im Anerkennungsjahr bei meiner Ausbildung, und da habe ich dann eine Firma gegründet, handymarket dort.com, so, das ist, das hatte s, das war ein interessanter Zufall. Weil ich war vorher schon, war ich immer am Erzählen irgendwie mit Leuten, wenn ich mich so ausgetauscht habe: Ey, warte mal, die Leute ma schließ jetzt alle Mobilfunkverträge ab und kriegen alle zwei Jahre neues Handy. Und so ein Handy auch nach zwei Jahren ist ja eigentlich totaler Hightech scheiß, verglichen jetzt irgendwie mit einem Radio oder sowas, also die neueren sind irgendwie immer besser, aber die sind ja nicht wertlos.
Also habe ich gedacht: Okay, was passiert mit den ganzen Dingern, die dann irgendwie keinen Vertrag mehr haben, also müsstest du eigentlich eine Plattform machen, wo die Leute sich speziell die Dinger irgendwie austauschen können, also. Und eines Tages s der nene, mein Kompagnon, bei mir in der.
30:23
WG in der Küche, und sagte: Ich habe mir die folgenden Domains registriert, Handy-Flohmarkt.com, und so weiter. So, Moment, sag bitte nichts, ich kenne das Geschäftsmodell. Und so hatte sich das dann ergeben, dass wir das halt irgendwie gemacht haben, also das haben wir dann im Mai 2000, noch während der meiner Ausbildung, halt gemacht, und dann bin ich nach Bonn gegangen.
Da habe ich dann auch so eine Brücke geschlagen, wie ich das mit den Schulen und den Computern weiter fortführen konnte, weil ich bin dann als studentische Hilfskraft Schulen ans Netz angefangen. Das war, hatte sich irgendwie so ergeben, war auch purer Zufall, dass die gerade in Bonn waren, weil da wollte ich, das war halt klar, dass ich das studieren werde, und irgendwie gab's das da, und ich glaube, das ist auch so die größte Institution in dem Bereich gewesen, die sich damit beschäftigt hat, insgesamt. Genau, und dann habe ich angefangen zu studieren, da, aber jetzt aus irgendwelchen Regeln der ZVS, die damals die Studienplätze da verteilt.
31:23
Hat das immer noch so war, dass ich Psychologie nicht studieren durfte, habe ich dann angefangen, VWL zu studieren, ich habe mir gedacht: Okay, ist Massenpsychologie mit Eurozeichen, passt schon irgendwie, den Statistikschein und so, kannst da alles machen, und hat da auch richtig Gas gegeben. Und das hatte aber dann schon die Entwicklung, sage ich mal, dass so meine selbstständige Tätigkeit, die hat immer mehr zugenommen, und die Aktivitäten in meinem Studium haben immer mehr abgenommen, halt, ne.
Also haben das die Leute verstanden, also haben deine Eltern, hat ein sozialer Kreis verstanden, was du machst? Nee, also ich glaube, die meisten nicht, also ich denke mal so, jetzt Leute, mit denen man gut befreundet war und die sich für die Sachen irgendwie beschäftigt, damit beschäftigt haben, die haben es verstanden, mein Kompagnon hat es natürlich auch grundsätzlich verstanden, und so, also das halt schon. Aber jetzt so in der Familie, oder sowas, glaube ich, haben das die meisten nicht richtig verstanden, also nur, der macht da irgendwas mit internetschen, und das, ja, aber da war häufig auch mehr.
32:23
So, die Tendenz, ja, man muss sich ja nicht sofort selbstständig machen, man kann ja auch erstmal Arbeit gehen, und das kann man ja später noch machen, oder sowas. Also, was das ganze Thema Selbständigkeit angeht, habe ich mir Warnhinweise erstmal immer erhalten, überall: Mach doch erstmal so ein richtigen Job, und dann kannst du das ja irgendw, mach doch, mach doch erstmal ein Studium, mach doch erstmal, mach doch mal was Gescheides, ja. Aber das ist, aber ich bin halt einfach da reingeschliddert, ne.
Also, ich habe mit 100 € das unter, also bin als Einlage bei Handymarkt bin ich eingestiegen, da waren wir noch vier Gesellschafter. Und ich glaube, weiß nicht, was, hatte ich 8 % oder, ich weiß es nicht, einen geringen Gesellschafteranteil, das hat sich dann irgendwann mal geändert, halt, und das war, einige Jahre später waren wir noch zwei Gesellschafter, und wir hatten beide 50 %. So, und man sieht halt, ne, wenn man eine Firma mit 100 € gründet, dann ist offensichtlich nicht gigantisches Kapital vorhanden, und das, was wir einfach gemacht haben, ist, wir haben geguckt, wie werden wir mit unseren Sachen bei Google gefunden, also wir waren eine ganze Weile, immer wenn du gebrauchte Handys eingegeben hast, waren.
33:23
Wir immer safe auf Platz 1, also über Jahre, und Begriffe halt wie drum rum, also waren ganz klar die Gebraucht-Börse Nummer 1, damit fing es halt an. Und dann haben wir halt das Geld nicht aus der Firma rausgenommen, sondern haben es einfach arbeiten lassen, also haben dann einfach immer wieder das ganze reinvestiert, und dann hat sich das halt irgendwann ergeben. Dann hast du einfach irgendwann die erste 400-€-Kraft eingestellt, halt, m, so, die dann irgendwie da Artikel halt irgendwie geschrieben hat, oder sowas, da W man immer frischen Content irgendwie hat, so, dann hast du halt nach und irgendwann hast du ein Auszubildenden irgendwie gehabt, ne, so eine Auszubildende hatten wir, so.
Und das halt, wir auch dann Büro und solche Geschichten halt irgendwie, das war dann bei meinem Kompagnon, und so, und dann ist Hal, wie alt warst du da, als es gewachsen ist? Ja, das war so Anfang Mitte 20, halt, ne, also dann ging das halt mit dem Studium los, und so, und ja, Anfang Mitte 20, und ja, das ging halt immer so weiter, ne, wir haben immer mehr Besucher.
34:23
Bekommen, wir haben die Plattform immer weiter ausgebaut, wir haben immer mehr Leute irgendwie eingestellt, das Büro ist größer geworden, eigene Server, alle möglichen Sachen, was, das wuchs halt einfach so vor sich hin, ne. Und dann war es im Endeffekt auch schon während des Studiums so, ja, dann hatte man halt mehrere Mitarbeiter, und das ganze hat eigentlich auch schon so viel Geld abgeworfen, dass man eigentlich bescheuert wäre, irgendwo als Angestellter irgendwie zu arbeiten, halt, also bis zu dem Punkt ist gekommen.
Aber ich schließe ganz stark, dass die meisten das nicht verstanden haben, weil ich auf diesem Weg, habe ich dann, ich denke mal so, 200 oder SAS, dann irgendwann mal die Ecke für die DHL gearbeitet, als Berater, als Student, war halt ganz cool, wurde für meine Verhältnisse fürstlich entlohnt, halt, also von so, war ein tolles Projekt. War aber ja wei nicht also riesengroßer Laden, ne, man muss jetzt nicht irgendwie denken, dass die extrem innovativ damals unterwegs gewesen wären, halt, ne, also insofern muss ich sagen, dass meine anderen Projekte, die ich gemacht haben.
35:23
Die waren eigentlich heißer Scheiß, also, weil da hat man wirklich extrem Sachen gemacht, und da hat man eigentlich versucht, Leuten zu erklären, wie das Internet eigentlich irgendwie so, und was so die ganz elementarsten Sachen, W. Aber der Effekt halt, sobald ich dann Leuten gesagt habe, dass ich für die DHL arbeite, war das halt irgendwie so, was, das gibt's ja irgendwie gar nicht, krass irgendwie, wie kann das sein, ja. Also das fanden dann die Leute irgendwie wieder ganz besonders toll, wobei, wie gesagt, das ist, war jetzt nicht das Interessanteste, was ich da gemacht habe, eigentlich, zu dem Zeitpunkt.
Aber auch, glaub ich, so, dass man dann halt für viele war das halt so, die waren ja gar nicht im Internet irgendwie unterwegs, also insofern ist auch schwierig, wenn du eine Welt gar nicht kennst, und die beschreibt da irgendjemand, was du da Spezielles machst, ist dann vielleicht auch nicht so nachvollziehbar, halt, ne, so. Und dann hat sich das aber natürlich auch entwickelt, ne, also Mitte der Nullerjahre waren dann plötzlich alle Optimierer, also jede Webseitenagentur.
36:23
Hat Suchmaschinenoptimierung angeboten, jede Werbeagentur, gefühlt jede Unternehmensberatung, alle haben angeboten, was auch natürlich damit zu tun hatte, dadurch, dass es halt nicht so bekannt war, konnte man das halt wunderbar, war die Erklärung eigentlich gleich das beste Verkaufsargument. Hey, Danny, stell dir vor, dein potenzieller Kunde interessiert sich gerade für dein Produkt, und genau in dem Moment kommt er zu dir, möchtest du das? Das klingt genau nach dem, was ich suche. Genau, also das war, also der Teil war halt einfach zu verkaufen, sage ich mal, halt, das war ja ein Träumchen im Marketing, dass man das halt irgendwie so machen konnte. Und deswegen haben dann vi, ja klar, voll gut, ja, das muss ich irgendwie haben, und haben dann irgendwie Suchmaschinenoptimierung bei irgendwelchen Leuten beauftragt, die aber eigentlich nicht so richtige Suchmaschinenoptimierer waren.
Wie hat sich dann die Dotcom-Bubble drauf ausgewirkt? Al, ich schätze mal, dass das dann auch einen starken Umschwung.
37:24
Gab, nachdem mal alles mal plötzlich mal schnell weg war, ja, also die Dotcom-Bubble ist ja noch ein bisschen ein Schritt vor, ne, also gerade in den Erzählungen sind wir so Mitte der Nullerjahre, Dotcom-Bubble ist ja so geplatzt, und da hat es jetzt noch so ein bisschen die Eigenschaft gehabt, da sind wir erst auch komplett gestartet, ne. Also da, da W, da meine ich halt so, da waren halt schon vorher Leute unterwegs, die Leute, die jetzt 5 Jahre früher unterwegs gewesen wären, werden dann 100 pro hingegangen und hätten gesagt: Ich habe hier irgendein Killefit, oder sowas, das erkläre ich jetzt mal irgendwelchen Geldgebern, und schup, die W nicht an der Börse.
Also sind ja reihenweise Unternehmen an die Börse gegangen, die eigentlich mehr eine Idee hatten, als jetzt wirklich ein funktionierendes Portal oder sowas, halt, ne, und dafür waren wir dann doch wieder zu spät, sage ich mal, weil da waren schon andere ir unterwegs. Und das war auch gar nicht so unser Weg, also wir wollten halt einfach unseren eigenen Kram halt machen und das einfach nachhaltig wachsen lassen, das war für uns vollkommen okay, also wir haben jetzt auch gar nicht groß versucht irgendwie.
38:25
Geldgeber, oder irgendwie sowas dafür, zu, das war für uns okay, wir waren ja doch unsere eigene Könige, ne, wir konnten ja einfach immer selber entscheiden, was passiert, also sobald du dann irgendwie Geldgeber da rein holst, ist das ein anderes Ding.
Und aber was vielleicht ganz interessant ist, in derselben Küche, in der WG, wo wir da zusammengekommen sind, hatten wir dann irgendwann mal, Monate später, haben wir auch mal die Dotcom-Blase identifiziert. Wir sind damals einfach mal hingegangen und haben gesagt: Okay, der Ne hatte damals der Website Lyrics Online, so, da hat er immer, da waren einfach Songtexte drauf, die hatte einfach für Leute, die sich für die Songtexte interessieren, die Seite irgendwie gemacht. Hatte da immer ganz gute Werbeeinnahmen, ne, so 1500 € hat er da im Monat irgendwie eingenommen, was, zu dem Zeitpunkt ist ja noch zur Schule gegangen, da war das auf jeden Fall ein ganz nettes Nebeneinkommen, halt, ne, so. Und dann sind wir mal hingegangen, haben gesagt: Komm, lass uns doch mal gucken, was wäre Lyrics Online dann an der Börse wert, wenn wir jetzt mal gucken, was sind.
39:25
Andere Unternehmen wert, so, da haben wir dann auch schon so Kennzahlen, wie viel Page Impressions haben die, wie viele User, wie viel Gewinn machen die, so. Bei dem Punkt, Lyrics Online hat ja Gewinn gemacht, ne, das hat ja 1500 € Profit abgeworfen, deswegen war es eigentlich für das übliche .com-Unternehmen eigentlich gar nicht so gewöhnlich, weil die meisten haben einfach nur Geld verbrannt, halt, ne. Also deswegen, wir haben das jetzt schon gar nicht mit denen verglichen, die jetzt irgendwie das geschafft haben im letzten Jahr einfach nur 20 Millionen zu verbrennen, also musste man Hal be sowas gucken wie eBay, oder sowas, ne. eBay war relativ früh profitabel, und dann konnte man halt ja auch die Kennzahlen irgendwie nehmen, so, wenn man das halt konservativ. Also wir haben bei allen Sachen das konservativste angesetzt, und haben festgestellt, e, wenn wir die Bewertung von eBay nehmen, an der Börse, dann müsste Lyrics Online mindestens 1,5 Millionen wert sein. Also selbst wenn wir immer nur die konservativsten Zahlen irgendwie nehmen, ne, also nach oben hin dann alles offen, weil das war schon profitables Unternehmen, halt, hab wir, 1,5 Millionen, totaler Bullshit, weil.
40:28
Mit 100.000 könnte jeder Idiot das nachbauen, irgendwie, und mit ein bisschen basic Suchmaschinen-Kenntnissen hätte man mit 100.000 € was viel Größeres, hat der, also hab gedacht, wieso sollte irgendjemand dann dafür 1,5 Millionen bezahlen, das ist komplett Banane, aber so waren halt die Bewertungen, halt, ne.
Und wie wir dann uns kringelig gelacht haben, wie die unsere Projekte so bewertet gewesen wären, haben wir gesagt: Okay, da läuft irgendwie was schief, diese Bewertungen sind irgendwie nicht so besonders nachhaltig, halt, ne, so haben wir die Dotcom-Blase geknackt. Aber es waren ja alles Ereignisse in einem sehr bewundenswerten Alter von, also du warst ja Mitte 20, Anfang 20, und so wie du das erzählst, hattest auch plötzlich auch ganz schön viel Kohle verdient. Und hat es aber irgendeinen Job gemacht, von dem eigentlich niemand was verstanden hatte, außer vielleicht den Teil mit DHL, dass ich bei der DHL Berater bin, und das ist, glaube ich, auch schon etwas zum Verarbeiten, sicherlich, sehr viel positiv, und sehr viel, oh geil, das ist.
41:29
Ja, ein schönes Leben, aber gab's da nicht auch irgendwie die andere Seite von der Münze, die da auch schon da erlebt hattest? Ja, also ich sag mal, das ist immer damit verbunden, wenn du in der Öffentlichkeit stehst, und das hat in dem Fall dann unsere Domainen übernommen, ne, also wir waren definitiv immer eines der Top 10 Mobilfunkportale in Deutschland, kann man definitiv so sagen. Also war in den Rankings, war es halt immer so, wenn es irgendwie Empfehlungen gab, waren wir immer bei den Top 10, und auch vom Traffic her, denke ich, waren wir definitiv auch in den Top 10 irgendwo, ne.
So, das bedeutet aber auch, dass du bei jeder Abmahnwelle warst, du halt sofort dabei, also das, wenn irgendwie irgendein Kram durch die Gegend ging, dass dieses oder jenes abgemahnt wurde. Dann hast du auf jeden Fall immer Post von den Vögeln bekommen, ne, also da haben wir das ganze HU irgendwie gehabt, Sony, son nicht, die Sony hat uns abgemahnt.
42:31
Wegen Klingeltönen, wir wurden dann irgendwann später mal wegen Sony Ericsson abgemahnt, weil die angeblich einen Klebstoff für ihre Handy benutzt haben, was, wo irgendjemand anders ein Patent hat, und wir haben das Handy beworben, irgendwie, das kam vom Freiherr von Gravenreuth, der war damals sehr fleißig beim Abmahnen, der war legendär unterwegs. Hatte auch mindestens drei Fan-Domains von Menschen wie mir, die so begeistert waren über seine Aktivitäten, dass sie sich gedacht haben, den B, ich meine, Domain, Walt Disney hat uns abgemahnt, FC Schalke 04, Fettes Brot hat uns auch abgemahnt.
Ja, aber das muss doch, als, also, so, in was für ein Verhältnis steht das denn, das passiert ja heute nicht, bis mit 22-24-Jährigen, da bist du dann die coolste Sau aller Zeiten und machst auch noch Kohle damit, und also ich glaube, das ist ja auch ein sehr relevanter Schritt, einfach irgendwo, wie.
43:32
Wie, also kamst du klar mit dem Lebensstil, den du geführt hast, mit den Problemen, die du hattest? Also ich habe die Problematik, ich verstehe mich nicht, das muss ja bei dir, ja, also ich sag mal, man freut sich jetzt nicht unbedingt, wenn man als Student irgendwie sich mit Walt Disney anlegt, ne. Also die haben alleine in Deutschland zu dem Zeitpunkt 200 Anwälte in München sitzen gehabt, ne, a, so, und man selber hätte wir jetzt schon so das W, dann echt doof, wenn man dann noch Geld für den Anwalt irgendwie ausgeben muss, und so, ne.
Also, das ist dann halt schon so, dass man jetzt nicht sofort da total entspannt ist und sagt: Guck mal, die Mickey-Maus-Leute haben uns freundliche Post geschickt, wie fein ist das denn. Also man denkt dann schon so: Oh Mann, was für eine Scheiße, und wie weit gehen die, und kann man sich jetzt mit denen irgendwie einigen, oder so? Ja, also das ist, das denkt man halt schon, ne, so, Ravensburger hat uns auch abgemahnt, Deutsche Telekom, also und das.
44:34
Ist halt, wir haben, aber man muss jetzt aber dazu sagen, wir haben eigentlich ja nie irgendwie jetzt bewusst Scheiße gebaut, also wir sind nicht hingegangen und haben jetzt irgendwie in dem da irgendwie was gemacht, oder sowas, was jetzt komplett illegal war, ne. Also die einzigen, die wirklich Geld gesehen haben von uns direkt, war Fettes Brot, so, und das war, hat sie sich einfach dadurch ergeben, weil wir hier einen anderen Klingelton-Logos- und Klingeltonanbieter bei uns in der Webseite eingebunden hatte, und der hat halt diese Urheberrechtsverletzung irgendwie begangen. Und dann war mein Kompagnon noch so schlau, damals nicht darauf zu reagieren, und auch nicht auf die H mir das auch nicht so klar kommuniziert, und hat dann auch die Gerichtsverhandlung sausen lassen, und das er uns dann 1300 € irgendwie gekostet. Was, ich glaube, das hätte man wahrscheinlich komplett vermeiden können, wenn man auch da irgendwie dementsprechend irgendwie gehandelt hätte, irgendwie, aber mein noch jüer war Kompagnon war damals damit wohl ein bisschen überfordert, so, und bei den anderen Sachen, Ravensburger hatte uns.
45:35
Abgemahnt, weil wir Memory benutzt haben, als Handyspiel, konnte man das runterladen, so, das ist dann zwar juristisch so gewesen, dass die uns belangen konnten, aber damals hatten wir da, hatten wir dann einen viel seriöseren Anbieter für Logos und Klingeltöne offensichtlich, und der durfte das dann halt ausbügeln, halt, ne, also das haben wir dann wieder erstattet bekommen.
Bei allen anderen Sachen ist es eigentlich immer so gelaufen, dass wir gesagt haben, ja, wenn jetzt sich jemand über irgendwas aufgeregt haben, haben wir halt diese Unterlassungserklärung, vom Prinzip, ja, unterzeichnet, und haben gesagt, nee, machen wir nicht mehr. Und haben aber immer den Teil mit der Kostennote gestrichen, also Anwaltskosten wollten wir dann nicht bezahlen, so, damit war das auch eigentlich meistens durch. Und es war halt häufig viele Fans, ne, also Schalke hat uns, zum Beispiel, abgemahnt, weil wir ein Logo, ein Handylogo, hatten, also, der, so ein ganz monochromes Ding, also die Dinger waren winzig. Das war, das stand nicht Nokia bei dir auf dem Handy, oder D2, sondern dann halt irgendwas anderes, so, da waren kleine Strichmännchen mit so.
46:35
Ein 16-m-Raum und zum Tor, und da drüber stand Schalke, also ST, nicht FC Schalke 04 oder irgendwie sowas, oder FC Schalke, das stand einfach nur Schalke, und ich meine, das einfach nur ein Ortsteil, ne. Also man kann solche Dinge, den Stadtnamen benutzen, und irgendwie Strichmännchen ist jetzt eigentlich nicht das Ding, aber Herr TIS war's, der hat die Abmahnung unterschrieben, ja, war der Auffassung, dass das die Markenrechte des FC Schalke 04 irgendwie verletzt.
Und dann hab wir Hal gesagt: Okay, komm, lass mal Spaß aber nachfragen, wie viel Umsatz hat das denn irgendwie gemacht, und ich glaube, zwei Leute hatten das Logo irgendwie runtergeladen, also war der Umsatz dann noch irgendwie so bei im Bereich von 2 oder 4 €. Und ich glaube, die Einnahmen, die wir damit generiert haben, war irgendwie 80 Cent, oder irgendwie sowas, also wir konnten auf diesen Content auch verzichten, ne, das war jetzt nicht irgendwie, dass wir davon gelebt haben. Also haben wir es dann halt rausgenommen, haben gesagt: Okay, dann machen wir das eben nicht mehr, muss ich jetzt drauf achten, dass ich nicht in meinem Leben aus Versehen wieder kleine.
47:36
Monochromstrichmännchen mit Schalke irgendwie verbreite, sonst bin ich direkt Arsch. Ja, und also das ist halt dann schon, es ist jedes Mal halt irgendwie nervig gewesen, ne, weil du musst ja schon immer irgendwie reagieren und dann mit Anwälten schreiben, und keine Ahnung, und man darf da halt auch kein Blödsinn halt eben irgendwie machen, halt, ne, du muss es halt irgendwie schon bewusst machen. Das hat jetzt, wie gesagt, bis auf Fettes Brot, hat das halt immer funktioniert, dass wir davon gekommen.
Weil mit der Telekom mussten wir uns einmal ärgerlich einigen, weil wir hatten die Telekom Shopping gekauft, also Telekom mit C geschrieben, Shopping, die hatte ursprülich mal hches und Telekom, die waren eigentlich auch ganz groß, und die hatten wir von jemanden gekauft, der sich die gesichert hatte, so, und die war schon richtig mächtig. Also die hatte eine gute Backlinkstruktur und ein gewisses Alter, wir hatten uns auch gewundert, wieso ist die denn eigentlich frei verfügbar, aber dann hatten wir sie, und dann haben die sich gemeldet, ja, das würde die Markenrechte der Deutschen.
48:36
Telekom verletzen, weil das wäre ja phonetisch auch Telekom, und da hätten sie auch die Rechte drauf, aber damals haben wir schon Geschäfte mit T-Mobile und sowas halt gemacht, und auch mit der Telekom. Und dann haben wir halt gesagt: Ja, komm, Leute, ist voll doof, jetzt irgendwie, wir bewerben ja eh euren Kram da drauf, ir, dann machen wir doch wenigstens, wie kom die meen, aber dann, ja, aber das muss irgendwie weg, ne.
Und dann haben wir uns darauf geeinigt, dass wir noch ein Jahr lang die Domain irgendwie nutzen konnten, und haben es dann eingestellt, also das ist, glaube ich, das Ärgerlichste, halt, gewesen, weil die Domain war wirklich wertvoll, halt, ne. Also die hätte man gerne behalten, ich glaube, die haben wir auch für zehn Riesen oder sowas gekauft, also das war dann schon ärgerlich, dass die futsch war, das war eigentlich so das größte Ding. Aber wir hatten halt null Verlangen, uns mit unserem Geschäftspartner vor Gericht irgendwie zu duellieren, irgendwie, und letztenendes, glaube ich, wenn du wieder angefangen hättest, mit Anwaltskosten und hin und her, und die Zeit, die das frisst, ja, aber das halt, also da stehst halt natürlich dann so im Kreuzfeuer von diesen ganzen Sachen, und.
49:38
Ja, das ist dann auch nicht unbedingt immer erfreulich, halt, ne, das kannst du dir auch vorstellen, da wird auch mal diskutiert, war nicht privat, also wie war das, wie war dein Privatleben als 20-25-Jähriger, du hast ein Unternehmen geführt, oder mitgeführt, oder du hast die ganzen Sachen erlebt. Geht's ja plötzlich dann nicht mehr irgendwie um das Studium oder um die Ausbildung oder um die Freundin, oder so, sondern halt irgendwie um wirklich relevante Sachen, wo man irgendwie abgemahnt wird, hast du noch Kohle verdient. Hattest Entscheidungen treffen müssen, die halt andere in deinem Alter nicht getroffen haben, und war noch in dem Geschäftsmodell, in dem, in zu der Zeit, wo das halt niemand verstanden hatte?
Ja, also das stimmt, also ich sag mal, eine Eigenschaft war ja halt grundsätzlich schon mal, ich habe ja immer remote gearbeitet, ne. Also beim, unser eigentliches Büro war erst den reih und dann in katten Fenne, weltbekannte Stadt, und ich habe dann im Rheinland halt meisten die meiste Zeit gelebt, anfangs noch in Münster, so, und ich habe das halt immer.
50:38
Remote gemacht, halt, die ganzen Sachen, ne, also mir war damals, gab das Wort, nee, ne, genau, also das ist tatsächlich, ich weiß gar nicht, wie hat man es denn irgendwie zu Hause, winlich, von zu Hause, ja, genau, das Homeoffice mag vielleicht irgendwie schon gegeben haben, oder so.
Na ja, also mir war das halt durchaus auch bewusst, dass man so, wie du, sehr gut als digitaler Nomade leben kann, ne, weil ich habe immer gesagt: Okay, wenn ich jetzt mein Notebook dabei habe und Internetanschluss habe. Also das hätte man auch tatsächlich dann eher gedacht, irgendein WLAN oder irgendwie sowas, und dann vielleicht mein Handy dabei habe, dann ist es eigentlich kein Problem, dann kann ich arbeiten, was damals doch ärgerlich gewesen wäre, wenn ich jetzt von Spanien aus mit dem Handy telefoniert hätte, wäre es echt teuer gewesen. Und über WhatsApp konnte man auch nicht telefonieren, aber jetzt grundsätzlich wäre das jetzt nicht das Ding gewesen, halt, irgendwie, ne, also man, das war mir halt bewusst.
Ich glaube, was mich viel mehr interessiert, ist deine emotionale Lage damals, oder bzw. wie war das für Sven van der Stok, und nicht.
51:39
Für, und nicht für Geschäftsinhaber der Firma, also alle anderen haben irgendeinen anderen Scheiß gemacht, was war das, einsam, oder war das vielleicht eher positiv, wie hat s dasich angefühlt?
Also grundsätzlich habe ich die Sachen immer gerne gemacht, ne, ich habe tatsächlich einfach immer die Sachen, auf die ich Bock hatte, die habe ich irgendwie gemacht, und das hat sich dann irgendwie so ergeben, dass man damit auch irgendwie Geld verdienen kann, halt, ne. Und tatsächlich habe ich ein hohes Maß an Freiheit irgendwie empfunden, weil ich mir, also vielleicht stellt man sich ja sonst als Student oder auszubilden auch die Frage, finde ich später ein Job, also bei mir war halt die Sache, ich hätte gesagt: Okay, ich brauche ja eigentlich keinen, also, ne. Also ich kann ja in meiner eigenen Firma halt irgendwie arbeiten, also das hat ein schon gewisses Maß an Freiheit halt auch irgendwie verschafft.
Und ja, wie gesagt, also im groß und ganzen habe ich jetzt die Kohle drin gelassen, aber das war dann halt schon so. Wenn du jetzt mal umgezogen bist und brauchst es irgendwie eine Küche, eine vernünftige, dann hast du halt da ir gesagt: Ich brauch mal 3 bis 5000 €, und dann h Hal sonst als normaler Student vielleicht nicht machen können.
52:39
Dass du dir dann mal eben irgendwie eine Küche kaufst, oder irgendwie so ein Kram, ne, aber also das, da hat man Hal schon gemerkt, es gibt halt ein gewisses Maß an Freiheiten, umgekehrt hast du natürlich auch ein gewisses Maß an Verantwortung, ne, das darf man halt auch nicht irgendwie dazu dabei vergessen, halt, ne. Also das ist dann auch schon mal vorgekommen, dass man in der ganzen Zeit dann plötzlich Verantwortung wahrnehmen musste, während die anderen sich dann noch ein Bier in ins Gesicht gestellt haben. Und man selber dann irgendwie gesagt hat: Moment, da ist jetzt gerade echt ein Problem, da kümmere ich mich jetzt mal gerade drum, weil wenn ich mich nicht darum kümmere, kann das möglicherweise halt sehr teuer werden, halt, ne.
Also das ist natürlich halt schon so, dass man diese Verantwortung dann da irgendwo am Start hat, halt, ne, und viele tun sich ja schwer, einen Preis zu bezahlen für das, was sie gerne wollen würden. Und ich glaube, so von dem, was ich gerade raus sag, bitte, ob das so stimmt oder nicht stimmt, ist: Du hast sehr viele Preise bezahlt, hast sehr viel Konsequenzen davon tragen müssen, dass du de gewissen Lebensstil gewählt hattest.
53:39
Oder halt begangen bist, aber dadurch, dass es dir Spaß gemacht hatte, war das nie so, war das nie die Frage, glaube ich, oder, weil du einfach Bock drauf hattest, so die Dinge zu tun. Genau, das ist halt in der Tat so ein Ding, ne, also ich hatte einfach Bock darauf, das halt eben irgendwie zu machen, und bei vielen Sachen, wie gesagt, war es ja gar nicht so der Plan, man ist irgendwie so da reingewachsen, es hat sich halt eben irgendwie ergeben, und es hat auch immer Spaß gemacht.
Und natürlich haben mir einige Leute noch immer gesagt: Ja, mach dir nicht selbständig, das ist riskant, aber ich habe dann auch immer gesagt, ich möchte gerne ein Leben führen ohne was wäre wenn's, ne. Also weil ich finde immer, wenn du dir an irgendeinem Punkt die Frage stellst, was wäre denn gewesen, wenn ich mit Mitte 20 das halt voll durchgezogen hätte, irgendwie, wo würde ich dann stehen, irgendwie, ja. Das ist halt, habe ich im gedacht, das ist besser, du versuchst das und schid hast, als dass du dir irgendwann in der Zukunft diese Frage stellen musst, irgendwie, und dann irgendwie mal denkst: Ach ja, Mensch, wäre vielleicht alles ganz anders gewesen, oder so, ne, da habe ich immer gesagt: Okay, dann lieber das ganze machen, und vom.
54:39
Prinzip her ist ja halt auch, mit den Vorkenntnissen waren wir ja dann auch irgendwann klar, das ist überhaupt gar kein Ding, Job zu finden, ne, also es gab ja keine such, also es gab ja nicht wirklich Ausbildung in Sachen Suchmaschinenoptimierung, so wie es das heute gibt, oder Online-Marketing, oder sowas.
Also, ein Freund von mir, der hatte Wirtschaftsinformatik an der Uni studiert, die haben sich dann mal mit Suchmaschinenoptimierung beschäftigt, oder mit Suchmaschinen, da ging es dann halt um die Berechnung des Google PageRank, halt, ne, so, also das heißt, die konnten diese Formel da halt irgendwie berechnen. Wobei ich sag mal dann, ich hätte dir jetzt eigentlich immer selber sagen können, die und die Seite wird wohl den und den PageRank haben, also weil einfach so, weil man das halt beobachtet und weil man den Zusammenhang irgendwie versteht, ganz intuitiv, die hätten das jetzt Komma genau berechnen können. Aber du hättest keinen von denen irgendwie da dran setzen können und sagen können: Hier, bringen mal jetzt die Seite bei einem krassen Begriff richtig nach vorne, also null, die haben sich mit einem Teilaspekt davon theoretisch irgendwie beschäftigt, also deswegen war mir halt eh klar, wenn.
55:40
Du bei irgendeiner Firma, die halbwegs Verstand hat, dann irgendwie aufschlägst, und die checken, was du da machst, wirst du ja sofort irgendwo ein Job kriegen, halt, ne. Also das war sicherlich auch immer eine Sache, die einem dann im Zweifel die Sicherheit halt gegeben hat, zu sagen: Na ja, gut, selbst wenn jetzt irgendwie eine Explosion irgendwie da sein sollte, aber ich kann eigentlich immer von jetzt auf gleich irgendwo in guten und hochbezahlten Job irgendwie nehmen und mach das dann halt eben irgendwie, halt, ne.
Du hast gerade das Scheitern angesprochen, also das ist ja, das wirkt da ganz oft so, und auch wenn du es gerade so erzählt, dass ob alles glatt gelaufen ist, war das so, und wenn, und wenn nicht, wie bist du denn damit umgegangen? Also ich meine, ja, also ich sag mal, ich hatte, der große Vorzug war halt, bis auf das, jetzt irgendwie mal so heitere Sachen passiert sind, wie das, da Abmahnungen reingetrudelt sind, oder ist auch mal das ein oder andere Problem halt irgendwie gab, oder sowas. Ging das aber jetzt tendenziell, bis ich 30 war, eigentlich immer nach vorne, ne, also das wurde eigentlich immer höher Steller weiter, und das wurde halt.
56:40
Irgendwie immer besser, so, und dann kam aber auch irgendwann mal der Punkt, wo halt einfach viele Sachen zusammengekommen sind, die alle schief gelaufen sind, und wo man durchaus auch sagen kann, ja, da ist man definitiv irgendwo gescheitert, halt, ne. Und das ist natürlich, man fliegt halt sehr hoch und fällt dann halt auch sehr tief, halt, ne, das kommt dann auch dazu.
Wobei ich sagen muss, bereust du irgendwas davon, oder denkst du, das muss, das ist auch ein Teil davon, das muss so sein? Ja, also, W, ich bin Mensch, der grundsätzlich dazu neigt, wenn irgendetwas schiefläuft, als erstes bei sich selber zu gucken, ne, also ist halt, wenn jetzt irgendwelche Dinge sind, guck ich als erstes mal, was hättest du irgendwie anders machen können, und natürlich gibt es Dinge, die man hätte anders machen. Also ein Kardinalfehler war, ich habe viel zu viel Sachen per Handschlag gemacht, ne, ich hätte viel mehr Sachen vertraglich fixieren müssen, das hätte definitiv dazu geführt, dass ich ein ruhigeres Leben irgendwie gehabt hätte, halt, ne, hinten raus, also an der Stelle, wo es dann irgendwann problematisch geworden ist.
57:41
Halt, ne, das ist halt, ist halt so ein, aber ich glaube, ein wesentlicher Punkt dabei ist halt, ich habe das ganze halt gemacht, weil ich diese Freiheit sehr zu gehabt habe. Und ich wollte es auch eigentlich immer gemeinsam mit anderen machen, ne, ich wollte das jetzt g nicht unbedingt allein reich werden, oder so, ich wollte das eigentlich mit anderen gemeinsam diese Reise antreten, dass man dann gemeinsam halt irgendwie ein schönes Leben kann und sich darüber freuen kann.
So, was W dann aber irgendwann feststellt, ist, es gibt auch zwei Situationen, in denen die Menschen durchdrehen, ne, also der eine Punkt ist halt, wenn kein Geld da ist, den Teil versteht man meistens noch sehr gut, ne. Also das halt jemand Ruhm und Ehre in den Wind schießt, um sein eigenes Leben zu retten, oder zumindest bei sein finanzielles Leben, das kann man dann irgendwie noch nachvollziehen, ne, auch wenn man es nicht gut findet, wenn man sich natürlich wünschen würde, dass jemand trotzdem sich an seine Absprachen etc. halt irgendwie hält.
Was halt für mich immer sehr wundersam war, war auch, dass Leute auch durchdrehen können, wenn es ihnen besonders gut geht, den Teil hatte ich gar nicht irgendwie berücksichtigt, weil das überhaupt gar.
58:42
Nicht so meine Welt war, ne, dass es zu einer solchen Situation halt irgendwie kommen könnte. Hast du ein Beispiel? Also, einfach irgendjemand hat zu viel Kohle, und alles da durchgedrehten, inwiefern? Ja, das ist definitiv halt passiert, also ich will es jetzt nicht unbedingt an konkreten Menschen irgendwie abarbeiten, oder sowas, aber das konnte man halt definitiv halt beobachten, halt, dass es bei einigen dann eher so war. Ja, wir sind am Ziel, während ich halt dachte: Okay, jetzt geht's halt los, halt, ne, und jetzt kann man erst richtig so den ganzen heißen Scheiß irgendwie machen, also das hat man halt irgendwie schon gemerkt.
Also, und was man halt auch merkt, ist halt, dass dann Leute dann, wenn sie halt feststellen, da ist irgendwas besonders attraktiv, dass sie dann eben doch gerne hingehen und sagen: Komm, das reiße ich mir alleine unter den Nagel, irgendwie, das muss ich nicht mit anderen teilen, irgendwie, ne, so, das konnte man definitiv beobachten. Was man aber vor allen Dingen beobachten konnte, ist halt, wenn du halt so über langen Zeitraum erfolgreich bist, dann hast du halt sehr viele Leute, die so schulterklopfermäßig unterwegs waren, ne, s, ich immer ganz witzig da.
59:42
Selbständigkeit fängt, glaube ich, immer damit an, dass Leute sagen: Mach das auf gar keinen Fall, mach was Sicheres, irgendwie, wer, Beamter, mach das später, und dann, ich wusste schon immer, dass du, dann kommt die zweite Phase, die, in der du irgendeine Form von Erfolg produzierst. Und meistens ist es gar nicht der wahre Erfolg, meistens ist es nur irgendein Abglanz davon, irgendwas steht in der Zeitung, kommt im Fernsehen, oder irgendwie sowas, oder das jetzt eine relasingkarre irgendwie, so abstruse Sachen machen den Erfolg für Menschen dann halt eben irgendwie aus. Und dann kommt: Ja, ich habe das immer gewusst, und ich finde das beeindruckend, was du da alles machst, und so weiter und so fort, blablabla.
So, und dann stellt man aber fest, wenn du dann auf die Schnauze fliegst, dann sind ganz viele von diesen Schulterklopfer nicht nur, dass die, also dass man vielleicht erwartet hätte. Ja, okay, ich habe jetzt mal ein pro ben, vielleicht hilft mir einer, ne, we, man war ja vorher selber auch großzügig und hat allen immer geholfen, also da stellt man: Nee, ist leider nicht so, das ist schon enttäuschend. Aber dann gibt's ja auch Leute, die nachtreten, ne, also offensichtlich dann Menschen, die vielleicht dann vorher doch irgendwie sowas wie Neid verspürt haben, und dann.
60:43
In der Situation, wo du am Boden liegst, noch nachtreten, halt, ne, das fand ich ganz interessant, und das ist auf jeden Fall dann auch wieder eine sehr, das ist eine wirklich schwierige Zeit dann halt gewesen, also weil es war finanziell und wirtschaftlich war es herausfordernd. Und menschlich war es halt auch wirklich so, dass man da sehr enttäuscht war von der ganzen Reihe von Menschen, halt, irgendwie, aber rückblickend muss ich sagen, bin ich sogar ganz dankbar dafür, weil ich ja dann auch rausgefunden habe, wer sind denn eigentlich wirklich meine Freunde. Also wer ist denn wirklich da, wenn du mal ein Problem hast, und wer sagt es halt einfach nur, ne.
Weil das war jetzt die 10 Jahre davor, oder auch da auch davor, war es halt immer sehr einfach, mit mir befreundet zu sein, weil ich hatte meistens gute Laune, die Sachen lief schon gut, ich konnte ungewöhnliche Sachen irgendwie machen, halt, irgendwie, ne. Oder Leute auch zu ungewöhnlichen Sachen verhelfen, und sowas, und habe halt nie rumgestenkert, also es war jetzt keine große Herausforderung, mir be Freunde zu sein, ne, also man hatte einfach eine nette Zeit, so, und das war sehr hilfreich, das herauszufinden, was.
61:44
Jetzt wirklich Freunde da sind, die auch für dich da sind, wenn es mal nicht so gut läuft, halt, ne. So, unter, hat sich das irgendwie deinen Werten wiedergespiegelt, nachdem solche Sachen passiert sind, wo du dann mal auf die Schnauze geflogen bist. Also hast du, also ich könnte mir, zum Beispiel, vorstellen, dass da Loyalität, zum Beispiel, plötzlich eine ganz andere Rolle spielt, und vielleicht auch eine ganz andere Definition hat, als von jemanden, der halt sowas nicht erlebt hat.
Ja, absolut, also Loyalität war mir immer schon wichtig, aber das Gute ist halt, solange man nicht an ein gewissen Punkt kommt, ist es auch irgendwie, also ist es halt einfach irgendwie loyal zu sein, wenn das nur damit verbunden ist, dass ich mit jemand gemeinsamen Bier trinke, dann fällt das halt eben irgendwie leicht, ne. Und tatsächlich, also das war schon immer ein großer Wert, das hat aber sich da halt noch mal verstärkt, halt, an, definitiv, an der Stelle.
Und ja, gut, ich glaub, der erste Punkt ist halt immer, wenn jetzt mal wirkliches mies läuft, dann gehst du eigentlich eher dazu über und bist erstmal mit dir selber beschäftigt, halt, ne, also sicherlich ist dann auch eine gewisse Phase dabei, wo man mal so ein.
62:44
Bisschen mimimi macht, irgendwie, und sich ein bisschen den Selbstmitleid auch irgendwie suhlt, das gehört halt alles irgendwie dazu, so, und dann kommst du irgendwann mal aus deinem Loch raus und machst halt irgendwie weiter.
Und genau da sprichst du ein Punkt an, ich umgebe mich gerne mit Leuten, die loyal sind, oder bei denen ich davon ausgehe, dass sie loyal sind. Wo man sich irgendwie nicht so viele Fragen stellen muss, ist jetzt wieder irgendjemand damit beschäftigt, seinen persönlichen Profit einfach irgendwie nur zu maximieren und schräge Sachen irgendwie zu machen, das ist eine sehr lästige Sache.
Ja, ich glaube, wir haben, du hast es auch sehr viel von so, also sehr viel davon kommt auch irgendwie mit Erfolg, oder zumindest, da hast du auch sehr schön gesagt, abstruse Erfolgserscheinungen, wieder andere Menschen zumindest darauf reagieren. Und ich finde so, diese Erfolgsdefinition ist so ein riesen Thema, weil das super subjektiv ist, und es mag vielleicht erschienen haben für jemanden, dass wenn du neue Leasing-Karre hast, du gesagt.
63:45
Dann erfolgreich bist, erfolgreich warst, und für dich war das ja offensichtlich nicht so, was war für dich dann Erfolg, und hast du dich auch so gefühlt, dass du erfolgreich warst?
Ja, also das ist, also definitiv ist es schon so ein bisschen so, dass Geld für mich immer irgendwie ein Medium ist, ne, was halt irgendwie, also man brauch es halt irgendwie, ist halt klar, wenn du diese ganzen Sachen machst, dann ist Geld nicht unwichtig. Weil du drehst ja die ganze Zeit irgendwie Geld letztenendes, W, du bist ja unternehmerisch Hal irgendwie tätig, aber es war jetzt mehr ein Medium, halt, ne, also wirklich wichtig war mir immer die Freiheit, halt, eben, irgendwie, das zu haben, und das muss ich halt auch sagen.
Ja, also wenn einige Leute jetzt festgestellt haben, während Corona, das Homeoffice irgendwie Freiheit bieten kann, dann kann ich nur sagen: Herzlichen Glückwunsch, das hätte man auch 20 Jahre vorher ahnen können, dass es halt so ist, halt, ne. Ja, also da denke ich halt, das ist auf jeden Fall so schon mal eine definitive Bereicherung, halt, irgendwo, gewesen im Leben, dass man das irgendwie so nutzen konnte, dass man diese Freiheit.
64:46
Einfach irgendwo so hat als Wert, halt, wirklich, ja, das ist gut aufgegangen. Und was ist Freiheit? Also ich, das ist, klingt ein bisschen blöd, das mit Fragen zu löchern, aber ich finde es ganz interessant, dass so dieser Bestandteil von einem, von etwas anderem erklärt wird, was aber auch trotzdem so super subjektiv ist, ne. Also wenn Erfolg ist für ich Freiheit, aber Freiheit ist ja auch, also du warst im Homeoffice, zum Beispiel, also war das eher so eine, war das eine zeitliche Freiheit, du konntest die Zeit selber einteilen, war das, dass du mit der Küche als ST zu kaufen, oder war das vielleicht irgendwas Internes, Introspektives?
Ist also, das ist schon, sag ich mal, sich die Zeit selber einteilen zu können, selber zu entscheiden, wo bin ich, ne. Also weil das war ja auch wäre jetzt auch nie das Ding gewesen, wenn ich irgendwann mal gesagt hätte, ich muss jetzt irgendwie zwei Wochen nach Mallorca, Teneriffa, irgendwohin, wäre das nicht das Ding gewesen, hätte ich einfach irgendwie machen können, halt, ne, das ist auf jeden Fall schon mal ganz gut dann, auch, sage ich mal, von der.
65:46
Selbständigkeit her, dass man sich grundsätzlich mal selber überlegen kann, was man halt macht, ne, also ich bin bewusst nicht in großen Laden reingegangen, weil ich mir gedacht habe, das wird irgendwann mal kollidieren. Irgendwann wirst du dann Vorgesetzten haben, der die Sachen irgendwie nicht checkt und dir irgendwie erzählt, du sollst die ganze Zeit irgendein Käse machen, der nicht sinnvoll ist, dann wirst du auch nicht die Klappe halten können, halt, ne, m. Und da die Freiheit zu machen, dass dann halt irgendwie selber entscheiden zu können, was man da tut und was man lässt, oder sowas, das ist auf jeden Fall halt viel wert, ne.
Was nicht auch heißt, dass man vielleicht be irgendwie, natürlich trifft jeder Mensch irgendwann mal im Leben irgendwie eine Fehlentscheidung, aber ich glaube, es ist besser, man trifft freiheitlich selber die Entscheidung, ist man eine Fehlentscheidung dabei, als dass man über einen langen Zeitraum jemand als Vorgesetzten hat, wo man die ganze Zeit Fehlentscheidungen irgendwie durchziehen muss, oder sowas, ne. Das ist, das konnte ich auf jeden Fall damit vermeiden, halt, sage ich mal, halt, ne, das ist auch eine ganze Menge wert gewesen, also zumal ich glaube, das wahrscheinlichste wäre.
66:46
Gewesen, dass ich bei Google gelandet wäre, wahrscheinlich hätte man irgendjemanden gehabt, der einem gesagt hätte, was man da tun muss, und ich glaube, wenn man die jetzige Entwicklung bei Google anguckt, bin ich froh, dass ich da nicht gelandet bin. Auch wenn das vom wirtschaftlichen Erfolg definitiv sehr erfolgreich gewesen wäre, ne, also wenn ich das gemacht hätte, hätte ich auf jeden Fall eine ganze Schippe Geld irgendwie verdient mit der ganzen Angelegenheit.
Das glaube ich, ich glaube, von dem, was du erzählst, sehr viel, da sind so irgendwelche Leitsätze dahinter, oder Glaubenssätze dahinter, die aber nicht ausgesprochen sind. Und ich glaube, besonders interessant ist es für jemanden, der sich vielleicht das anhören würde, irgendwann der Zukunft, der aber nicht selbständig ist, SN am Angestellten-Verhältnis arbeitet, und diesen Schritt vielleicht schon sich überlegt hatte, aber es ihn einfach nicht wagt, wirklich zu sagen: Okay, alles klar, ich mache das jetzt. Vielleicht hast du da so ein Tipp, oder so ein Rat, oder so, das, wenn du das schon früher formuliert hättest, oder wenn du das so komprimiert wiedergeben könntest, worum.
67:46
Es dir persönlich geht, woran du glaubst, oder so, warum das so besser funktionieren sollte, oder warum das funktionieren wird, was denkst du, da gibt das etwas, was du wiedergeben könntest?
Du meinst das Ratschlag für jemanden, der sich selbständig macht, zum Beispiel? Ja. Oder also, am Ende handelt sich ja auch gar nicht so um die Selbständigkeit nur unternehmerisch, ne, sondern einfach um Selbständigkeit als Person. Ich glaube, ein ganz wichtiger Punkt dabei ist halt: Mach doch einfach mal das, was dir Spaß macht, also weil die Leute gucken heutzutage einfach immer da drauf, irgendwie, was gerade irgendwie der heiße Scheiß ist, womit man sich gerade irgendwie grün und blau verdienen kann. Und wenn ich das jetzt ein Jahr mache, dann kauft Bill Gates, oder irgendjemand, oder Elon Musk kauft mir dann die Firma ab für eine Milliarde, oder wenigstens 100 Millionen, und dann ist das voll geil.
So, ich meine, es gibt so Geschichten, wo das irgendwann mal klappt, aber das ist halt eben nicht die Regel, halt, irgendwie, dabei, und ich glaube, wenn man immer sich nur dadurch motiviert, dass ich jetzt irgendwie kurzfristig irgendwie Geld.
68:47
Bekomme, ja, das kann man eine Weile machen, halt, ne, aber das wird halt immer Z, ne, zum man irgendwann durch mehr Geld auch nicht irgendwie glücklicher wird, deswegen glaube ich, es halt einfach etwas zu machen, womit man sich selber kann, stellt auf jeden Fall als sicher, dass du langfristig die Motivation hast. Denn eines steht auch fest, sag ich mal, mit diesen ganzen internetschen, man kann natürlich kurzfristig irgendwie Geld verdienen. Aber alle Sachen, die kurzfristig sind, sind halt auch so ein bisschen mit einem gewissen Risiko behaftet und haben irgendwie die Eigenschaft, dass es aber sich am Anfang immer so anhört, als wenn das hundertprozentig safe wäre, aber sich dann zu 99 % herausstellt, dass es jetzt doch irgendwie nicht geklappt hat.
Und das, was halt aber viel besser und sicherer funktioniert, ist immer ein langfristiger Ansatz, also wenn du halt hingehst und sagst: Ich nehme mir jeden Tag eine Stunde, um daran zu arbeiten, dass ich mich wirklich unabhängig mache und mir eine eigene Existenz im Internet aufbaue. Wenn du das halt durchziehst, wirklich mal konsequent über längeren Zeitraum, wirst du zwangsläufig einen gewissen.
69:48
Erfolg haben und wirst immer mehr Geld dadurch verdienen und immer mehr Freiheit irgendwie bekommen, halt, ne, natürlich, klar, wenn du jetzt sagen willst, ich mach's direkt 8 Stunden, wunderbar, das setzt allerdings natürlich so voraus, dass du auch dann wirklich von jetzt auf gleich davon lebst, ne. Also und da glaube ich halt, wenn man jetzt gerade noch in dem Angestellten-Verhältnis ist, warum nicht mal erstmal nebenberuflich irgendwie anfangen, und vor allen Dingen auch zu gucken, habe ich da Bock drauf, also halte ich das eigentlich mal durch, drei Monate lang jeden Tag eine Stunde an etwas zu arbeiten. Also vielleicht mal wenigstens von montags bis freitags, kriege ich das hin, klappt das, oder scheitere ich eigentlich schon da dran, ne, weil dann kann man sich überlegen, wie erfolgreich das sein wird, wenn du dir 8 Stunden in den Hintern treten musst, wenn es nicht mal eine Stunde irgendwie schaffst, halt, ne.
So, und dann siehst du ja auch gleich mal, wie deine Motivation ist, also macht dir das wirklich so viel Freude, da am Computer zu hocken und dieses oder jenes irgendwie zu machen, oder ist es vielleicht doch gar nicht so geil, wie man irgendwie denkt, so. Und ich glaube halt, der Punkt, wie man halt interessant ist, beschäftige dich doch mit dem Thema, für dass du sowieso.
70:48
Brennst, ne, denn wenn du sowieso dich für irgendein Thema wirklich begeisterst, dich damit zu beschäftigen, fühlt sich ja nicht an wie Arbeit, das fühlt sich eigentlich eher an, du gehst deinem Hobby nach und machst da irgendwie eine schöne Sache. Und das ist halt, glaube ich, gerade wenn es auch so um die Frage geht, was macht denn eigentlich glücklich, ne, weil ich weiß nicht, viele Menschen denken: Ja klar, ist ganz einfach, ich werde Internetmillionär, und dann bin ich glücklich.
H, ja, okay, um das vorwegzunehmen, ich glaube, bei den meisten, die da angekommen sind, ist es nicht so, dass die sagen: Cool, ich habe das ultimative Glückslevel irgendwie erreicht. Also natürlich ist es mit einem gewissen Maß von Geld und Unabhängigkeit her tendenziell irgendwie besser, was macht nicht automatisch glücklich, so, also sollte man auch darauf gucken, was macht ein glücklich, was macht einen jetzt vielleicht irgendwie glücklich, und mehr diese Dinge einfach irgendwie machen. Und dann glaube ich auch, dass man damit automatisch erfolgreich wird, denn wenn man etwas macht, was man selber wirklich liebt, dann ist man auch zu anderen Ergebnissen halt irgendwie in der Lage, und vielleicht auch dieser.
71:48
Frage mit dem, was macht Erfolg aus, halt, ne, also tatsächlich, jetzt mal auf mein Ding halt irgendwie zurückgekommen, also ich habe ja auch das gemacht, was mir irgendwie Spaß gemacht hat. Und was für mich persönlich Erfolg gemacht hat, war dann einfach, wenn du halt gesehen hast, du hast gewisse Positionen bei Google, also du hast das jetzt so verändert, dass das da halt irgendwie so steht.
Also ich erinnere mich, der Begriff Handy war mal einer der größten und gefragtesten Begriffe, die es so bei der deutschen Suche halt irgendwie gab, und es begab sich, dass man den Begriff eingab, und es waren vier Seiten, die ich betreut habe, unter den Top 10. Auf Platz 1 war handy.de, das war damals unser Kunde, die haben wir in Sachen Suchmaschinenoptimierung beraten, auf Platz 3 war unser eigenes Mobilfunk-Portal Handymarkt. Auf Platz 7 war Sparhandy, der für die haben wir damals die Suchmaschinenoptimierung irgendwie gemacht, und auf Platz 10 war meine Hobbyseite, die je, ja, also ich hatte, und dann gibt's das halt ein, und denkst.
72:49
So, ja, das ist irgendwie geil, so, und das macht halt, also das macht dann halt, wenn du daran arbeitest, dann ist das ja irgendwie so der Erfolg, ne. Ich meine, jeder, der so ein Aufbauspiel macht, weiß auch, dann steht da am Ende, das und das hast du geschafft, das ist dein Score, und dann freust du dich voll, und keine Sau im Universum darüber hinaus juckt es halt, aber es war der Erfolg.
Und genauso ist es da halt auch halt irgendwie gewesen, dass solche Momente haben halt das halt viel mehr ausgemacht, was erfolgreich ist, oder wenn du halt Menschen gehabt hast, von denen du halt wirklich wusstest, die haben halt wirklich Plan und die haben schöne Sachen gemacht, dann W ist halt das ein Ritterschlag, halt, eben, irgendwie, ne. Ich glaube, das motiviert, aber das ist halt schwierig zu erzählen, weil od zu erklären, weil es Hal alles sehr spezielle Themen sind, ne, also für Außenstehende, das halt einzuschätzen, ist halt eben irgendwie schwierig. Aber ich glaube, dass man auch von solchen Sachen kann man sich halt viel besser motivieren, als wenn jetzt irgendwie zehn Riesen auf dein Konto irgendwie rüber wachsen, natürlich freust du dich, wenn da irgendwie zehn Riesen mehr sind, oder sowas, und wenn du da vorher ganz wenig.
73:49
Hattest, ist das, denkst du, erst war geil, Weihnachten, Ostern, Geburtstag auf einen Tag, aber das ist halt irgendwann weg, halt, ne, und ich glaube, natürlich, klar, man muss sich mit diesen, mit Geld, mit Zahlen, Daten, Fakten, muss man sich beschäftigen, absolut, wenn man erfolgreich sein will. Aber sich als Thema mal was zu nehmen, was man selber halt einfach cool findet, ist, glaube ich, der beste Weg, sich langfristig zu motivieren und dann am Ende wirklich frei zu sein. Weil ganz ehrlich, wer will dann hinterher, die, wenn die Freiheit darin besteht, 8 Stunden am Tag etwas zu machen, was man total scheiße findet, nur weil man es dann von Mallorca ausmachen kann.
Ich glaube so, das größte Problem, dass ich so bei der Generation sehe, die heranwachsen, das war auch bei der anderen Generation auch so, ich habe nicht das Gefühl, dass die Menschen, und das. Also ich persönlich hätte gerne gemacht, worauf ich Bock hätte, aber ich wusste nicht so richtig, wonach ich suchen muss, mir war nicht klar, also mir stand so viel Auswahl zur Verfügung.
74:49
Und aber nur eins wurde halt gepredigt, und es hat das sehr viel schwieriger gemacht für mich, herauszufinden, worauf ich überhaupt Bock hätte, also das war so total ungreifbar, was wo setze ich dann überhaupt an, oder wo fange ich den überhaupt an zu suchen, nachdem W worauf ich Bock habe.
Und so wie du bin ich auch persönlich selber einfach reingestellt, das ist einfach total random passiert, und das war auch ein sehr hohes Glück, würde ich sagen, dass ich dann diese Möglichkeit erkannt habe und sie auch genutzt habe. Aber so ganz viele Menschen, die haben eine Schwierigkeit, überhaupt zu verstehen, okay, aber cool, einfach mal machen, ich, worauf habe ich den auch Bock, ja, das ist sicherlich halt eben irgendwie so ein Punkt, ne.
Ich meine, es gibt halt zwei Extreme, ne, die einen haben so viele Sachen, die sie irgendwie interessant finden, dass sie sich nicht entscheiden können, was sie machen sollen, weil das ja auch bedeutet, eine ganze Menge Sachen nicht zu machen. Also das war auch eigentlich immer eher die Situation, in der er ich mich befand, irgendwie, weil ich habe jetzt nicht Psychologie studiert, hätte ich auch gerne gemacht, vielleicht in ein anderen Leben, halt, irgendwie, und ganz viele andere.
75:50
Sachen habe ich auch gedacht: Okay, wenn du das machst, kannst du irgendwas anderes nicht machen. H, schade ist halt, wenn einem so gar nichts irgendwie einfällt, was man irgendwie machen möchte, halt, ne, und man muss auch immer sagen, die Situation ist halt irgendwie eine andere, also jetzt, wenn du vor 20 Jahren auf mich zugekommen wärst und hättest gesagt, das und das ist mein Geschäftsmodell und das ist erfolgreich. Kannst du mich mit Online-Marketing unter Tische unterstützen, dann hätte ich dich von einem Menschen mit einem guten Geschäft zu einem sehr vermögenden Menschen gemacht, und das zu 99,999 %. Weil es Hal einfach so war, das damals die Pioniere, die damit angefangen haben, wenn du es halt vernünftig gemacht hast, hast du, da war das einfach der ultimative Hebel.
So, jetzt muss man aber sagen, die Welt ist ja jetzt auch inzwischen wieder eine andere, halt, ne, also wenn man sich, also jetzt hat, mit spätestens mit Corona, hat jeder gecheckt, e, Online-Marketing ist irgendwie wichtig, so. Und wir wissen ja, viel sind Auktionen, halt, ne, also Leute stellen Werbebudget zur Verfügung, bieten um die Wette, und wie bei jeder Auktion kommt halt.
76:51
Irgendwann jeder auch irgendwann mal der Punkt, wo es halt drüber ist, halt, ne, also mit Google Ads Werbung oder Meta Werbung heutzutage da mal eben Millionär zu werden, würde ich sagen, das ist eine größere Herausforderung, ne, also mit Facebook erfolgreich zu werden, als es gerade ein Jahr alt war. Klar, macht da irgendein Scheiß, ganz egal, also irgendwas halbwegs Interessantes machst, aktiv bist, du wahrscheinlich automatisch mit erfolgreich, die Zeiten sind ja, die sind einfach irgendwie vorbei, halt, ne.
Also was denkst du, was heiß nächstes kommt, oder was denkst, was, okay, wenn es nicht digitales Marketing ist, wo man, womit man schnell reich wird, okay, die Frage ist nicht, nach wie werde ich schnell reich, sondern was denkst du, wo in welche Richtung sich bewegt?
Ja, also ich denke, also um das mal kurz abzuschließen, was ich halt denke, so dieser herkömmliche Weg, ne, ein Unternehmen halt irgendwie nachhaltig wachsen zu lassen, so wie wir das gemacht haben, ja, das muss man heute auf jeden Fall noch mal komplett anders.
77:52
Betrachten, halt, ne, da gibt's halt ganz viele Herausforderungen, also vieles würde man heute irgendwo anders machen, so, was halt aber umgekehrt halt wieder eine Sache ist, die die wieder die Chancen verändert, ne, weil vereinfacht ausgedrückt ist ja so. Da sind irgendwann mal Leute losgerannt, da war der große Internetkuchen, der ist auch immer größer geworden, und haben es darum gezofft, W, wie viel von Kuchen hat, ne, so eine Art Internetmonopol, oder so, ne. Und dann geht's halt irgendwie los, und irgendwann ist der Kuchen halt eben irgendwie verteilt und wird irgendwie noch so ein bisschen von links nach rechts irgendwie verteilt, ne.
So, diese eine Phase, die haben wir jetzt, meiner Auffassung nach, irgendwo an einem gewissen Ende, so, und was jetzt aber auftritt, ist halt, was es wieder ganz spannend macht, nämlich, dass ja der Einzelne sich heute für 9,90 € im Monat eine Software kaufen kann. Die du vor 20 Jahren für vielleicht für eine Millionen hättest programmieren müssen, also es gibt ja ganz viele Tools, die heute jedem zur Verfügung stehen, nicht nur dem großen Konzern, die gar nicht.
78:53
Viel Geld kosten, absolut Hightech-Scheiß sind, ja, und für ein Appel und Ei zu haben sind, einfach, weil sich die Sachen technologisch so weiterentwickelt haben, dass viele Sachen einfach zu Selbstverständlichkeiten geworden sind, ne. Dass einfach viele Anbieter gibt, und das einfach Software, ne, also wenn du Software verkaufst, musst du sie ja nicht noch mal neu produzieren, das heißt. Also dadurch wird's, glaube ich, noch mal eine ganz neue Entwicklung geben und eine ganz neue Dynamik, weil heute Leute für sehr knappes Geld sich digital besser aufstellen können, als viele große Unternehmen, die noch auf sehr alter Technologie halt herumsitzen, das wird, glaube ich, einiges ausmachen.
Und was man natürlich sagen muss, ist halt, KI ist definitiv halt auch wieder so ein Hebel, wo man halt sagen muss, das wird, da ist wieder etwas Neues entstanden. Was ja jetzt auch schon seit einiger Zeit die Eigenschaft hat, dass man das praktisch einsetzen kann, und ich glaube, da kommt wieder etwas Dynamik da rein, und mal die Sachen.
79:54
Denke ich, das ist halbwegs sicher, die Frage, die sich halt stellt, ist, welche Richtung nimmt es das, ne, wird das jetzt einfach die KI-Monopol-Version, ne, also man spielt jetzt dasselbe Spiel in der KI-Variante und versucht einfach nur überall das Maximum ein Profit rauszuholen und wieder noch größeren Kuchen zu backen und noch größeres Stück zu bekommen. Oder tritt mehr in den Vordergrund, dass die Menschen sagen: Ja, okay, ich mache da irgendwas mit einem Unternehmen, aber was macht das Unternehmen dann eigentlich mit der Welt, hat das irgendwie Nutzen?
Also da ist halt die Frage, werden sich die Menschen dazu entscheiden, bei der Auswahl, welche Suchmaschine nutze ich, welche Plattform nutze ich, was auch immer nutze ich, darauf zu achten, hat dieses Unternehmen, von dem ich das irgendwie nutze, eine gewisse Existenzberechtigung, weil es ein Mehrwert für die Menschheit bietet. Oder ist diese Frage egal, und es geht halt wirklich einfach nur darum: Ach ja, ich habe ein Werbebanner gesehen, hurra, ich klicke, ich bin da, und irgend.
80:54
Jemand macht wieder ein größeres Stück Kuchen, halt, irgendwie, sagen, es könnte sich auch in diese mehr achtsamere Richtung entwickeln, dass man das ein Geschäftsmodell auch jetzt tatsächlich nicht nur einfach nur cool und kapitalistisch sein sollte. Sowie alles SK, alles KI und alles Google Ads und alles Suchmaschinenoptimierung, sondern: Hey, wir machen es auch auf eine langfristige Art und Weise, das auch Sinn gibt, also dass wir als Konsumenten achtsamer geworden sind.
Ich, also, das ist ganz klar meine Hoffnung, halt, dass ich das in diese Richtung halt irgendwie entwickelt, also das finde ich wunderschön, weil viele Sachen sind ja immer noch ein Treppenwitz, ne, also eigentlich eine Suchmaschine in die Markt beherrschend ist, als, also da wäre man vielleicht früher in Science-Fiction-Filmen drauf gekommen. Oder ein soziales Netzwerk, das auch in privater Hand ist, ne, also auch wenn solche Unternehmen trotzdem börsennotiert sind, aber trotzdem ist halt in privater Hand, ne, da laufen Leute rum, die so große Teile von dem Unternehmen haben, dass sie da gefühlt alles bestimmen können, da muss man drauf kommen, ne, weil.
81:55
Ich glaube, jetzt Facebook oder Instagram nachzuprogrammieren ist jetzt eigentlich nicht das Ding, ne, also es geht nicht um die technologische Infrastruktur, das einzige, was da wirklich herausragend ist, ist die Werbeverwaltung, also die auch nicht, aber die Tatsache, dass da viel Werbung ausgespielt wird, tatsächlich ist die Werbeverwaltung, wie wir wissen, dann eine totale Katastrophe. Aber da wird halt viel Technologie halt eben irgendwie reingesteckt, das schon, das ist sicherlich schwierig, der Teil nachzuprogrammieren, aber der Teil, der jetzt für die User da ist, der ist jetzt nicht so kompliziert irgendwie zu machen.
Also stellt sich halt schon die Frage, gibt es irgendwann mal ein soziales Netzwerk, das dem sozialen Netzwerk, also Blockchain soziales Netzwerk, geführt von, genau, also das wird halt die Frage sein. Und ich glaube, es gibt Menschen, die in solche Richtung denken, und wie gesagt, mein Freund, ja, ein Google-freies Leben führt, wäre vielleicht sehr empfänglich dafür, ja, ja, und da.
82:55
Glaube ich halt schon, dass es da durchaus Hoffnung gibt, dass ich das in diese Richtung bewegen kann, weil me, es ist komplett Banane, ne, also soziales Netzwerk, irgendjemand ist der König in dem sozialen Netzwerk. Also eigentlich müssten die User irgendwie die Könige sein, das müsste eigentlich demokratisch sein, was da irgendwie passiert, und tatsächlich ist das so, ne. Also wir erleben das manchmal, dass man irgendwie so sagt: Komische Regeln, ach ja, die Amis haben sich wieder was überlegt, irgendwie, wo man dann so denkt, was ist das irgendwie so, aber muss ich halt diesen Regeln halt irgendwie unterwerfen, in diesem Königreich.
Das könnte man demokratisieren, und dann ist ja halt auch die Sache, es verdienen ja Unternehmen Geld damit, dass jemand das soziale Netzwerk befüllt mit Content, halt, ne, also und da stellt sich halt die Frage, dieses Geld, das könnte man auch den User an geben. Also wenn es überhaupt notwendig ist, dann mit aller Gewalt immer irgendwie Geld rauszuziehen, ne, man könnte auch einfach sagen, nutzen wir das soziale Netzwerk einfach um das sozial netzwerkswegen, und nicht unbedingt immer.
83:56
Um eine Werbeschaltung und eine Einnahme und Umsatz zu generieren, halt, ne, das, ich hoffe, das ist noch nicht patentiert, dann K kannst du das. Der Knackpunkt ist halt, man muss die Menschen halt bewegen, halt, eben, irgendwie, solche Sachen irgendwie zu nutzen, aber ich glaube, wahrscheinlich entstehen diese Sachen irgendwo mal im Kleinen, halt, irgendwie nutzenorientiert, und dann dehnt sich das aus.
Also, ich glaub nicht, dass es irgendwie den Tag X gibt, an dem das eine komplett weg ist und das andere plötzlich tada neu da, oder umgekehrt, ich glaube eher, das wird Weg dahin irgendwie sein, eine Entwicklung, halt, und bleibt abzuwarten, wie schnell die ist, was ich halt schade finde. Aber das ist dein Podcast jetzt als Medium schon mal ganz weit mit da vorne, ich finde halt leider, dass solche Sachen nicht in der Ausführlichkeit diskutiert werden, wie sie das eigentlich verdient hätten, weil da steckt eine ganze Menge Geld da drin, ne, also Leute gucken immer, wo geht jetzt.
84:57
Irgendwie Geld, dann Flüchtlinge, die Ukraine, Fahrradwege in Peru, alles große Aufreger, aber regelmäßig wandern Milliarden irgendwohin, nur weil jemand Bock hat, auf dem Werbebanner zu klicken, was total unnötig ist, also da wäre es zumindest maximal einfach, die Kohle nicht mehr rauszuschicken, ne. Also es kostet einen nicht mal großen Aufwand, irgendwie, ich nutze andere Suchmaschine und anderes soziales Netzwerk, dann bin ich eigentlich schon raus aus der Nummer, und Milliarden von Euro würden nicht, also vielleicht ist das der Grund, warum das so selten erwähnt wird.
Nee, quatsch, ich online Ding, dass das K sollte mal sein lassen, V nicht funktioniert, glaub ich, ja, das ist, ich glaube, das WD sehr viele Projekte geben, die eine Idee, die einer Idee, die mehr als nur Weltherrschaft und Geld nachgehen geben, ich bin.
85:57
Sehr gespannt, ich denke, da kann man viel über sowas quatschen, auch in so einem Podcast, wo man sagt, okay, das do über so mehrilos, ja, also tatsächlich, wir haben jetzt so ein bisschen so eine Reise angetreten, sag ich mal, die so ein bisschen auf meinem Lebenslauf irgendwie basiert. Und wir merken auch, nach anderthalb Stunden sind wir jetzt noch nicht ganz am Ende angekommen.
Ich glaub, das eine, oder sowas wie das soziales Netzwerk, das ein soziales Netzwerk ist, solche Themen, da kannst, glaube ich, eine eigene Folge halt ebenwie drüber machen, absolut. Und ich glaube auch, ein paar andere Themen muss man mal MS man mal ausführlich halt irgendwie diskutieren, also ich glaube halt einfach, die technischen Barrieren sind halt einfach irgendwie bei vielen Sachen Hal irgendwie weg, denn es ist nicht mehr so das große Ding. Und möglicherweise checken die Menschen, dass sie selber einfach diejenigen sind, die das halt irgendwie entscheiden, ob sie das nutzen möchten oder nicht, und damit sie sich auch irgendwie Freiheiten irgendwie wieder verschaffen, und auch Einfluss und Kontrolle, auch das ist ja halt eine Sache, ne, man ist.
86:58
Halt da in Königreichen unterwegs, wo irgendjemand einfach entscheidet, das ist jetzt irgendwie so, und dann muss man sich diesen sehr komischen Gesetzen irgendwie da hingeben, und du kennst auch diese ganzen Richtlinien, und sowas sind meistens sehr schwammig, ne, also vom Prinzip geht einfach jemand hin, sperrt irgendetwas und sagt: Hier, schwammige Richtlinie, deswegen, so. Und wo man sich Hal denkt: Na, okay, wie kann das eigentlich sein, der entscheidet jetzt einfach irgendwie ein Algorithmus oder irgendein Mitarbeiter, ob jetzt jemand an dem Spaß doch teilnehmen darf oder nicht, normal müsste das er vielleicht eine andere Instanz irgendwie entscheiden.
Noch eine Folge, absolut. Lass uns das gerne abrunden, abschließen, mit so einer generellen Frage, vielleicht eher einfach so: Was ist so deine Vision, persönlich, jetzt haben wir mit dir angefangen, haben dazwischen sehr viele beruflicher und über ja Ideen gequatscht, was ist so deine Idee od dein Traum für die Zukunft?
Ja, also mein Traum für die Zukunft wäre, dass die Menschen die.
87:59
Zusammenhänge verstehen, tatsächlich, sage ich mal, ein soziales Netzwerk gründen, das wirklich ein soziales Netzwerk ist, man auch vielleicht wirklich mal wieder konstruktiv irgendwie miteinander umgeht, ne, also das ist ja, wenn man über soziale Netzwerke spricht, hat man irgendwie jetzt vor allen Dingen viel asoziales Verhalten von Menschen irgendwie so im Kopf, irgendwie. Weil ständig irgendwelche Leute gegeneinander Pen müssen, irgendwie, ne, überhaupt finde ich, ist da irgendwie viel Hass drin inzwischen sogar, und Hass ist halt nie gut, halt, ne, das bringt nichts.
Also ich habe durchaus den ein oder anderen Menschen, wo ich aus der Vergangenheit wirklich enttäuscht bin, und man könnte sowas wie Hass da möglicherweise entwickeln, aber ganz ehrlich, das ist es einfach irgendwie nicht wert, also das macht einfach keinen Sinn. Man sollte keine anderen Menschen irgendwie hassen, selbst wenn sie da vielleicht irgendwie Meinungen haben, mit denen man gerade irgendwie nicht übereinstimmt, oder sowas, aber das ist halt, von Hass sollte man sich möglichst irgendwie befreien, ne, deswegen wäre auch ein Ding, ich mE, das ist jetzt.
89:00
Das Monetäre, ne, dass man sagt, da muss kein Geld mit dem Netzwerk woanders hinfließen, das könnte man behalten, oder irgendwie, oder das einfach lassen, es geht aber auch genauso um den Aspekt, wie geht man miteinander um, irgendwie, ne. Also wir müssen irgendwie alle mal wieder da dazu ein Punkt kommen, dass man irgendwie miteinander diskutieren kann, aber dass das dich gleich immer in totale Beleidigungen ausartet, etc., halt, ne.
Also, das wäre wirklich sehr wünschenswert, das würde, glaube ich, allen guttun, das wäre ein großer Gewinn, keiner muss dafür Geld bezahlen, das wäre einfach nur eine Verbesserung für alle, weniger hassen, mehr Liebe und mehr Verständnis.
Ja, also das ist, das macht, klingt jetzt irgendwie so einfach, oder profan, oder irgendwie, oder so wie der Sorte, ich will den Weltfrieden, oder so, aber letztenendes muss das doch möglich sein, das war doch in den Anfängen auch so. Dass es halt, wenn, also da waren jetzt mehr Foren immer irgendwie unterwegs, aber da gab es eine ganz klare Netiquette, wie habe ich mich zu verhalten, irgendwie, ich gehe höflich mit den Menschen irgendwie um, so.
90:01
Und wenn da irgendwie Leute rumgestenkert haben und beleidigend dann irgendwie geworden sind, oder sowas, oder sich dann eben nicht an diese allgemeinen Regeln, die ja wirklich eigentlich nur, und wie gehe ich miteinander um, waren, dann sind die da halt eben irgendwie rausgeflogen, halt, irgendwie, ne, so. Und ich glaube, das hat tendenziell besser funktioniert, das heißt nicht, dass die Leute nicht hitzig miteinander diskutiert hätten, oder sich gegenseitig Sprüche gedrückt hätten, oder irgendwas, so, alles okay, also man muss jetzt auch nicht alles komplett in Watte packen, irgendwie, ja, also Humor ist immer willkommen.
Aber ich glaube, man merkt halt schon, dass es in gewissen Bereichen ist es irgendwie zu hasserfüllt, was irgendwie abgeht, und das ist auch nicht konstruktiv, man kommt da irgendwie nicht wirklich zu einer Lösung. Man ist im Endeffekt in der Situation, wo man jetzt mal gemeinsam die Köpfe zusammenstecken muss und darüber nachdenken muss, wie geht's jetzt hier konstruktiv weiter, und da einfach eine Lösung finden muss, und das funktioniert besser, wenn man sich wirklich miteinander austauscht.
Danke, Sven, gerne. Nee, das war ein sehr aufschlussreiches Gespräch, ich f das ich.
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War in einblck interessant, und auch die Ideen, die du geteilt, das fand ich auch konstruktiv, danke schön.
Ja, danke, ist immer eine große Freude, da sich mit dir auszutauschen, und du stellst ja auch sehr dankbare Fragen, was die Sachen angeht, um mit einem Gespräch da irgendwo auch hinzukommen, wo es irgendwo interessant wird. Also ich bin sehr gespannt, wie es mit deinem Podcast da weitergeht, und gerne können wir bei Gelegenheit noch mal eine weitere Folge, vielleicht zu einem konkreten Thema, oder sowas, machen.
Sehr gerne. Ja, dann, ich denke, dass es auch Sinn macht, dann auch, dass es mit so einem gewissen Ziel vielleicht vorangeht, dass man an einem Thema zusammen erarbeitet, das fände ich FE ich auch sehr spannend in Zukunft. Ja, lieben, gerne, also vielen lieben Dank für deine Zeit. Gerne, vielen Dank, ich danke dir auch, ja.