Daniils ist ein echtes Ausnahmetalent. Er beherrscht nicht nur alles rund um Google, sondern bringt auch ein starkes unternehmerisches Gespür mit. Komplexe Themen erklärt er verständlich und hilft so, fundierte Geschäftsentscheidungen zu treffen. Eine klare Empfehlung!
Case Study — Schallplatten-Ankauf
Kosten pro Verkäufer-Anfrage mehr als halbiert für Plattenwert
Website von Plattenwert – Website in neuem Tab öffnen
Ausgangslage
Plattenwert kauft Schallplatten-Sammlungen an und ermittelt ihren Wert — wer seine Vinyl-Sammlung verkaufen möchte, bekommt hier ein Angebot. Jede „Anfrage” ist also ein Mensch mit einer Sammlung, der verkaufen will.
Das Werbebudget war klein — rund 243 € im Monat — und verpuffte früher breit gestreut. Dazu lief das Konto im Stop-and-go: mal an, mal aus, ohne ruhigen Takt. Das Ergebnis waren zu teure Anfragen. Bei diesem Budget ist das kein Randproblem, sondern entscheidet, ob sich Google Ads überhaupt lohnt.
Was ich gemacht habe
- Budget stabilisiert und planbar gemacht — Schluss mit Stop-and-go: ein festes, ruhiges Tagesbudget, mit dem das Konto verlässlich arbeiten kann.
- Ausspielung eng auf kaufnahe Suchanfragen gehalten — die Anzeigen erscheinen bei Menschen, die gerade ihre Plattensammlung verkaufen wollen, statt breit zu streuen.
- Auf Kosten pro Anfrage optimiert statt auf Reichweite — jeder Euro fließt dorthin, wo echte Verkäufer-Anfragen entstehen, nicht dorthin, wo es nur nach vielen Klicks aussieht.
- Laufend nachgesteuert — über zwölf Monate regelmäßig feinjustiert, damit die Kosten pro Anfrage unten bleiben.
Ergebnisse
Verglichen habe ich die sechs Monate vor der Steuerung mit den zwölf gesteuerten Monaten danach.
| Metrik | Vorher | Nachher | Veränderung |
|---|---|---|---|
| Kosten pro Verkäufer-Anfrage | ~30 € | ~12 € | −60 % |
| Anfragen je 100 € Werbekosten | 3,3 | 8,4 | ≈ 2,5× |
| Klickrate | ~14 % | ~14 % | stabil |
Ehrlich eingeordnet: Das Budget wurde in dieser Zeit mehr als verdoppelt — die reine Zahl der Anfragen ist also auch deshalb gestiegen. Die eigentliche Leistung steckt nicht in der Menge, sondern in der Effizienz: Jede Anfrage kostet heute mehr als die Hälfte weniger als vorher. Die stabile Klickrate von rund 14 % zeigt, dass die Anzeigen dabei nicht an Relevanz verloren haben.
Was das bedeutet
Bei einem kleinen Budget ist Effizienz alles. Wenn eine Verkäufer-Anfrage nur noch die Hälfte kostet, bekommt Plattenwert aus demselben Euro doppelt so viele Chancen auf eine Sammlung — oder dieselbe Menge Anfragen zum halben Preis. Das macht Google Ads von einem unsteten Kostenposten zu einem planbaren Kanal, der mit dem Budget mitwächst, statt es zu verbrennen.
Fazit
Nicht mehr Budget war die Lösung, sondern ruhigere Steuerung und enger Fokus: gleiche Klickrate, aber jede Anfrage zum halben Preis.
Kleines Budget, aber jede Anfrage zu teuer?
Ich hole aus dem, was du ohnehin ausgibst, mehr planbare Anfragen heraus. → Kostenloses Erstgespräch.
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