Veröffentlicht: 23. Juni 2026

Google Ads Freiberufler: Was kostet das — und wann lohnt es sich?

Was kostet ein Google Ads Freiberufler im Vergleich zur Agentur? Preismodelle, was du wirklich bezahlst — und warum sich ein Spezialist gerade bei ernsthaftem Werbebudget rechnet.

Daniils Visnakovs
· Lesedauer: 8 Min.
Google Ads Freiberufler — Kosten und Wert im Vergleich zur Agentur

„Was kostet ein Google Ads Freiberufler?” ist die falsche erste Frage. Die richtige ist: Wofür bezahle ich — und was kommt davon bei meinem Konto an? Denn der Stundensatz sagt wenig darüber, ob am Ende mehr profitable Anfragen reinkommen.

Die drei gängigen Preismodelle

Ein erfahrener Google Ads Freiberufler rechnet meist auf eine dieser Arten ab:

  • Monatlicher Retainer — laufende Betreuung zum Fixpreis. Im DACH-Raum typisch 700–2.000 €/Monat für einen Spezialisten, je nach Konto-Komplexität und Budget.
  • Projektpreis — z. B. ein sauberes Tracking- & Kampagnen-Setup zum Festpreis, danach optional Betreuung. Gut, wenn du erst eine solide Basis brauchst.
  • Stundensatz — für Audits, Schulungen oder punktuelle Hilfe. Sinnvoll bei klar abgegrenzten Aufgaben.

Zum Vergleich: Eine klassische Agentur ruft eher 1.500–5.000 €/Monat auf — oft plus Setup-Pauschale und 6–12 Monate Vertragsbindung.

Wofür du bei der Agentur mitbezahlst

Der Preisunterschied ist kein Qualitätsunterschied — er ist ein Strukturunterschied. Im Agentur-Retainer stecken New-Business-Teams, mehrere Account-Management-Ebenen, Büros und Tools. Das ist Overhead, der deinem Konto nichts bringt. Beim Freiberufler fließt das Geld in genau eine Sache: die Arbeit an deinem Konto, gemacht von der Person, mit der du auch sprichst — nicht von einem Junior, der zwanzig Konten parallel betreut.

Die Rechnung, die zählt

Nicht „Retainer A vs. Retainer B”, sondern: Wie viel mehr profitablen Umsatz holt die Betreuung aus demselben Werbebudget? Bei ernsthaftem Budget entscheidet Senior-Know-how über den ROAS — und genau da rechnet sich der Spezialist am schnellsten.

Wann sich ein Freiberufler wirklich lohnt

Je mehr du in Google Ads investierst, desto teurer werden Fehler — und desto mehr zahlt sich jemand aus, der dein Konto versteht. Ein Freiberufler ist die richtige Wahl, wenn:

  • du ernsthaftes Werbebudget bewegst und Wachstum willst, nicht nur „dabei sein”,
  • du genug von wechselnden Ansprechpartnern, langsamen Reaktionszeiten und beschönigten Reports hast,
  • dein Conversion-Tracking sauber sein muss, damit Smart Bidding auf echten Umsatz optimiert — so tracke ich,
  • du Ergebnisse statt Apparat willst.

Und wann nicht? Bei sehr kleinen Budgets. Dann ist die Eigenregie mit kostenlosen Tools oft der ehrlichere Weg — da sage ich dir lieber direkt, dass sich eine laufende Betreuung noch nicht rechnet.

Was du bekommen solltest — egal zu welchem Preis

Bevor du irgendwo unterschreibst, achte auf drei Dinge: vollen Zugriff auf deine eigenen Konten (Google Ads, GA4, GTM gehören dir), echte Transparenz über jeden ausgegebenen Euro, und nachweisbaren Fokus auf Google Ads & Tracking statt „alle Kanäle, nichts richtig tief”. Wie das in der Praxis aussieht, zeigen die Case Studies.

Den vollständigen Vergleich von Agentur, Freelancer und Eigenregie — Kosten, Risiko, Ergebnis — findest du auf der Seite Google Ads Freelancer vs. Agentur. Wenn du wissen willst, ob und wie sich eine Zusammenarbeit für dich rechnet, klären wir das ehrlich im kostenlosen Erstgespräch.


Daniils Visnakovs

Über den Autor

Daniils Visnakovs

Ex-Google-Berater, Speaker (u.a. Nomad World Fest) und Coach. Spezialisiert auf Conversion-Tracking, Google Ads und datenbasiertes Marketing. Hilft Unternehmen, Werbebudgets messbar einzusetzen — in 1:1 Beratung, Workshops oder auf der Bühne.

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